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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

TöpperPortal als ?Tor zu Neubruck?:

Junger Architekt lässt Brücke ?fließen?

Eisenstraße. Bei der Andreas-Töpper-Brücke in Neubruck (Scheibbs, St. Anton/Jeßnitz) folgt nach der Pflicht, dem Neubau der Brücke über die Jeßnitz im Frühling 2014, nun die Kür: Bis November 2014 wird ein innovatives „TöpperPortal“ entstehen, das die Betonbrücke zu einem „Tor in eine andere Welt“ verwandelt. So beschreibt der junge Ybbsitzer Architekt Joseph Hofmarcher das Bauwerk, das er gemeinsam mit regionalen Handwerkern und Betrieben in den nächsten Monaten umsetzen wird.

Das interkommunale Betriebsgebiet und Dienstleistungszentrum Neubruck, im kommenden Jahr einer von drei Standorten der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 „ÖTSCHER:REICH – Die Alpen und wir“, erhält damit einen weiteren Blickfang, der Geschichte und Zukunft verbindet. Wie zu Zeiten Andreas Töppers, dem Industriepionier und Gründungsvater des Areals, wird das Gelände wieder zentral über die Jeßnitz erschlossen. Seit Herbst 2013 wurde dafür die alte Brücke abgerissen und komplett neu errichtet. Mit dem „TöpperPortal“ wird diese nun zur „Schleuse, zum Zwischenraum zwischen der Bundesstraße und dem neu adaptierten Fabriksareal“.

Was unterscheidet das „TöpperPortal“ von einem herkömmlichen Geländer? „Ein normales Geländer ist sehr regelmäßig und transparent. Ich wollte hingegen die Gelegenheit nutzen, architektonische Wandflächen zu modellieren und damit einen Körper zu schaffen, durch den man hindurch geht und fährt “, erklärt der Architekt.

Auftraggeber ist die „Neubruck Immobilien GmbH“, eine interkommunale Gesellschaft aus 17 Gemeinden des Bezirks Scheibbs und drei regionalen Banken. Das Projekt wird vom Land Niederösterreich im Rahmen von „Kunst im öffentlichen Raum“ gefördert. Insgesamt kostet der Brückenneubau rund 230.000 Euro.

Bei der Gestaltung hat sich Joseph Hofmarcher am Element Wasser orientiert. Die als Sinus-Wellen ausgerichteten Lamellen verweisen aber durch ihr Material (Stahlblech) gleichzeitig auf das einstige Walzblechwerk, das Andreas Töpper als Pionier im 19. Jahrhundert in Neubruck errichtet hatte. „Die Lamellen werden industriell und schmiedehandwerklich bearbeitet und in der Längsform verdreht. Dadurch entsteht eine Torsion, eine Mischform zwischen Industrie und Handwerk, mit der das Fließen im Material sichtbar gemacht wird“, betont der Gestalter des „TöpperPortals“.

„Wir möchten Neubruck als innovativen, in die Zukunft gerichteten Standort positionieren. Das unterstreicht schon unsere erste Firmenansiedelung mit der Hydroconnect GmbH und das wird nun auch durch das TöpperPortal verstärkt“, berichten die beiden ehrenamtlichen Geschäftsführer der „Neubruck Immobilien GmbH“, Nationalratsabgeordneter Mag. Andreas Hanger und Landtagsabgeordneter Anton Erber, MBA.

Für die beiden Vorsitzenden der „Neubruck Immobilien GmbH“, die Bürgermeisterinnen Christine Dünwald und Waltraud Stöckl, ist das Projekt ein weiteres Beispiel für die Einbindung Mostviertler Firmen in die Entwicklung des Standorts Neubruck.  So ist die Firma Seisenbacher GmbH für den Laserschnitt der Lamellen, der Ybbsitzer Schlossermeister Franz Wahler für alle Herausforderungen in der Materialbearbeitung zuständig. Die Firma Anton Traunfellner GmbH errichtete die Brückenkonstruktion.

Seit Anfang Juni laufen die Umsetzungsarbeiten für das „TöpperPortal“, in den nächsten Wochen wird mit der Montage vor Ort begonnen. Joseph Hofmarcher hat in der Region zuletzt die „PanoramaGucker“ am Panoramahöhenweg umgesetzt, dazwischen arbeitete er an einem Projekt in Ghana mit: Das von ihm entworfene Bühnendach aus Bambus wird zurzeit gebaut.

Ein ausführliches Interview mit Joseph Hofmarcher zum TöpperPortal ist online abrufbar unter: www.neubruck.at

Aussender: Stefan Hackl, PR & Öffentlichkeitsarbeit, Kulturpark Eisenstraße-Ötscherland, Brunnengasse 2, 3341 Ybbsitz, Tel 07443/86 600, presse@eisenstrasse.info

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