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Band 2 der "Erinnerungen an Horn" mit 30 Erinnerungsbeiträgen

herausgegeben von Erich Rabl und Roland Gatterwe

Im Verlag des Museumsvereins in Horn erscheint jetzt der 2. Band mit 30 Erinnerungsbeiträgen, herausgegeben von Erich Rabl, dem Leiter des Stadtarchivs, und Roland Gatterwe, dem früheren Hauptschuldirektor.

Angeregt durch neue Perspektiven in der Geschichtswissenschaft wie Alltagsgeschichte und "Geschichte von unten" erschien im Jahr 2001 der erste Band. Aufgrund der positiven Resonanz - Band 1 ist fast vergriffen - konnte die Zusammenstellung eines zweiten Bandes gewagt werden.

Die Eckdaten: Das Buch umfasst 367 Seiten mit über 200 bisher größtenteils unveröffentlichten Abbildungen. 28 Autoren haben 30 Beiträge verfasst. Der Verkaufspreis beträgt 16 Euro.

Die 30 Beiträge im Buch widmen sich verschiedensten Themen und Aspekten. Ein Schwerpunkt sind die Museen. Friedrich Berg charakterisiert seinen Nachfolger als Museumsleiter Ingo Prihoda. Auch der Eggenburger Arzt vermittelt private Einblicke in die Lebenswelt von Ingo Prihoda. Über seine Erfahrungen mit großen historischen Sonderausstellungen berichtet der Kirchenhistoriker Gustav Reingrabner.

Ein zweiter Schwerpunkt sind Schule und Konvikt. Sensationell ist die Wiedergabe des Tagebuches des später weltberühmten Künstlers Friedensreich Hundertwasser. Er hieß damals noch Friedrich Stowasser und er hat im Schuljahr 1945/47 als Schüler des Gymnasiums akribisch Tag für Tag seine Eindrücke aufgezeichnet. Er beschreibt sehr anschaulich die Schwierigkeiten der Nachkriegszeit, z.B. wie mühsam es war, von Horn nach Wien und von dort ins Waldviertel zu kommen. In der Freizeit ging Stowasser sehr häufig ins Kino (Fernsehen gab es noch nicht), er spielte viel Schach und sammelte und tauschte häufig Briefmarken. Auch einige Zeichnungen von Horner Ansichten Hundertwassers aus dieser Zeit haben sich im Wiener Hundertwasser Archiv erhalten.

Prof. Karl Korab verbrachte die Jahre 1949-1957 als Gymnasialschüler in Horn. Er erzählt, wie er sehr früh mit großer Leidenschaft zur Malerei gekommen ist. Für den heutigen Propst Maximilian Fürnsinn von Stift Herzogenburg war Horn ein Quantensprung. Vom Einsatz als UNO-Soldat kam der ausgebildete Elektriker Anton Lackner 1979 nach Horn, wo er 1984 am Aufbaugymnasium maturierte. Seit November 2013 ist Lackner Erzbischof von Salzburg. Er ist der höchste kirchliche Würdenträger unter den 254 Priestern, die aus dem Canisiusheim hervorgingen.
Über seine Jugend vor und in der NS-Zeit berichtet der spätere Arzt, Wolfgang Riedl. Sein Vater Richard Riedl war 1930-1943 Primarius am Horner Krankenhaus gewesen. Wolfgang Riedl maturierte 1947 in Horn.

Auch der langjährige Gymnasialprofessor Erich Rabl beschreibt seinen Weg nach Horn und nennt jene Personen, die seinen Lebensweg stark beeinflussten.

Mehrere Autoren berichten vom früheren jüdischen Leben in Horn, das im September 1938 mit der Vertreibung der jüdischen Bewohner jäh zu Ende ging. Zwei Autoren sind in Israel beheimatet, eine Autorin lebt heute in England, alle beschreiben ihre abenteuerliche Flucht aus Österreich.

Es werden auch verschiedene Personen, wie Olga Camsky, Hans Höllige, Hans Kapitan, Christa und Toni Kurz, P. Suitbert Mahrer und Hans Rasch charakterisiert.

Ein weiterer Abschnitt handelt von der Arbeitswelt, den Geschäften und Behörden. Roman Fröhlich vermittelt einen profunden Einblick in die Arbeitswelt der Druckerei Berger als noch mit Bleibuchstaben gesetzt wurde. Einen Überblick über die Geschäfte Horns von etwa 1930 bis 2002 bietet der frühere Sportartikelhändler Rudolf Churanek. Die Geschichte des einst größten Handelsbetriebes im Waldviertel, des Horner Konsum-Großmarktes, skizziert der frühere Geschäftsführer Franz Gruber. Dass ein Beamtenleben  mit Humor und lustigen Streichen verbunden sein kann, erläutert Alois Litschauer, der 42 Jahre als Beamter an der Bezirkshauptmannschaft gearbeitet hat.

Layout und Satz besorgte wie beim Buch Marianne Hubaleks "Die Straßennamen von Horn" (2012) Werner Lang.

Erich R a b l/Roland G a t t e r w e (Hg.), Erinnerungen an Horn. Beiträge zur Geschichte der Stadt Horn im 20. und 21. Jahrhundert (Horn: Museumsverein in Horn 2014) 367 Seiten, reich illustriert mit 208 Abbildungen, 16,- Euro.- Erhältlich in den Museen der Stadt Horn und im Buchhandel.

Aussender: Dr. Erich Rabl, Giugnostraße 15, 3580 Horn, Tel 02982/39 91, e.rabl@aon.at , www.daswaldviertel.at

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