WagramFenster
Eröffnung der Bühnenskulptur von Martin und Werner Feiersinger
Sa, 23. August, 15 Uhr, Am Hausberg, Königsbrunn am Wagram
Ein überdachter Platz für Schulaufführungen. Ein guter Klangkörper für Auftritte der Musikkapelle und des Kammerchors. Ein eleganter Rahmen für die Prämierung der besten Weine. Ein Ort, an dem sich die Bewohner_innen und die Nachbar_innen zu feierlichen Anlässen treffen können. Ein markantes Zeichen, dass das kulturelle Interesse der Gemeinde nach Außen trägt. So zahlreich und vielfältig die Wünsche der Weinbaugemeinde Königsbrunn am Wagram an eine „Bühne“ waren, so einfach und präzise ist die von Martin und Werner Feiersinger entwickelte und umgesetzte Skulptur.
Die Kombination aus Architekt (Martin Feiersinger) und Künstler (Werner Feiersinger) entspricht dem Aufgabenspektrum sowie der Formensprache des entstandenen WagramFenster. Als Loggia öffnet sich das Objekt in die Ferne. Geschlossen als Bühne fokussiert es auf die Zuschauer_innen und bietet dadurch ein breites Spektrum an Nutzungsmöglichkeiten.
Auf einem Hochplateau gelegen, bietet die Skulptur einen Ausblick in die weite Landschaft in Form eines Fensters mit perspektivisch übersteigertem Rahmen. Gleichzeitig bündelt es als von weitem sichtbare, markante Silhouette die Blicke und das Interesse von Außen in Richtung Königsbrunn am Wagram. Weitere Informationen …
Shuttlebus von Wien nach Königsbrunn am Wagram ab Wien zwischen Universität Wien und Rathauspark. Abfahrt: 13.45 Uhr, Rückfahrt: ca. 17.00 Uhr. Direkte Zufahrt zum Veranstaltungsort nicht möglich. Kurzer, steiler Gehweg. Um Anmeldung bis 21. August 2014 wird gebeten unter Tel 02742/9005 16273. Unkostenbeitrag: 5 EUR. Programmänderungen vorbehalten.
„Wohin verschwinden die Grenzen? / Kam mizi hranice?“
Eröffnung des Projekts von Iris Andraschek und Hubert Lobnig
S, 30. August, 15 Uhr am Grenzübergang Fratres / Slavonice
mit Arbeiten von Katrin Hornek, Lukáš Houdek, Agnieszka Kalinowska, Franz Kapfer, Abbé J. Libansky, Zbigniew Libera, Heidi Schatzl, Johanna Tinzl & Stefan Flunger.
18.00 Filmvorführung „Upstream“ von Katrin Hornek im Institut Slavonice
Ausstellungsdauer: 31. August bis Oktober 2014
Bereits 2009 wurde die Arbeit „Wohin verschwinden die Grenzen? – Kam mizí hranice?“ von Iris Andraschek und Hubert Lobnig direkt an der Grenze zwischen Österreich und Tschechien (bei Fratres / Slavonice) eröffnet. Für 2014 zum 25. Jahresjubiläum der Öffnung des Eisernen Vorhangs wird die u.a. als Display funktionierende Installation um einen zweiten Teil erweitert und mit aktuellen Arbeiten zum Grenzdiskurs von tschechischen, österreichischen und internationalen Künstler_innen und Künstlergruppen bespielt.
Sichtbare Grenzen werden innerhalb der Europäischen Union nach einem festgelegten Zeitplan abgebaut und verschwinden (scheinbar). Der paradoxe Satz „Wohin verschwinden die Grenzen?“ stellt sich selbst in Frage. Würden sie wirklich verschwinden, müsste man nicht fragen, wohin. Sie wandern einerseits an die EU-Außengrenzen, wo sie in sehr ähnlicher Erscheinungsform (Absperrungen, strenge Personen- und Warenkontrollen, etc.) wieder auftauchen, andererseits weg von der Grenze in das Land hinein, in zunehmende Kontrollen, Migration, Aufenthaltsrecht etc. Im Zentrum der Arbeit stehen aber auch Fragen nach den ganz konkreten Auswirkungen der Schließung von Grenzstationen bzw. der Öffnung von Grenzen für eine Region. Weitere Informationen ...
Shuttlebus: Von Wien nach Fratres und Slavonice ab Wien zwischen Universität Wien und Rathauspark. Abfahrt: 12.30 Uhr, Rückfahrt: ca. 19.00 Uhr ab Slavonice. Um Anmeldung bis 28. August 2014 wird gebeten unter Tel 02742/9005 16273. Unkostenbeitrag: 5 EUR.
Pass oder Personalausweis mitnehmen! Programmänderungen vorbehalten.
Aussender: Pittner Aylin (K1), aylin.pittner@noel.gv.at