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Veranstaltungen und Festivals

Festival Musica Sacra 2014 in St. Pölten

Von 7. September bis 12. Oktober

Das renommierte Festival Musica Sacra ist aus dem herbstlichen Veranstaltungskalender von St. Pölten und seinem musikalischen Umland nicht mehr wegzudenken. Es ist längst zu einem beliebten Treffpunkt und Geheimtipp für Freunde alter, neuer und außergewöhnlicher Musik geworden!
Interpreten und Ensembles von Weltruf bereichern die Szene. Große Organisten lassen die wertvollen Monumente heimischer Orgelbaukunst erklingen.
Die Konzerte finden in einem außergewöhnlichen Ambiente statt: Glanzpunkte der abendländischen Kirchen- und Klosterbaukunst bilden einen würdigen Rahmen für die erlesenen Aufführungen und machen das Festival zu einem Gesamtkunstwerk mit Seltenheitswert.
Repräsentative Gestaltungen von Sonntagsgottesdiensten in den Klosterkirchen runden das exklusive Programm ab.

Konzerte

Sonntag, 7. September, 18.00 Uhr, Dom zu St. Pölten
„Joshua“ Oratorium von Georg Friedrich Händel
cappella nova, Graz / Domkantorei St. Pölten / L’Orfeo Barockorchester
Gerlinde Sämann, Sopran / Wiebke Lehmkuhl, Alt / Daniel Johannsen, Tenor
Josef Wagner, Bass / Martina Daxböck, Sopran / Otto Kargl, Leitung

„Epistles for the Ladies“, so hieß eine der ersten Frauenzeitschriften im 18. Jahrhundert. Darin äußerten sich Autorinnen wie Eliza Heywood zu sämtlichen Lebensbereichen der modernen barocken Frau und dazu gehörte auch die neueste Musik:  So berichtete Heywood 1749 nach einer Aufführung von Georg Friedrich Händels Oratorium „Joshua“, sie wäre „in allergöttlichste Ekstase versetzt“ worden, und weiter: „Ich schloss die Augen und stellte mir vor, inmitten des Engelschores in den leuchtenden Gefilden des immerwährenden Lichts zu stehen (...). Ich glaubte, nichts mehr von dieser ungeschlachten Welt an mir zu haben, schien ganz Seele! – ganz Geist zu sein.“

Starke musikalische Bilder wie der Einsturz der Mauern von Jericho, die Zerstörung der Stadt durch Feuer oder Josuas Fähigkeit, Sonne und Mond zum Stillstand zu bringen haben nicht nur die eingangs zitierte Eliza Heywood, sondern auch Joseph Haydn beeindruckt, der sich 1791 nach einem Konzert in der Londoner Westminster Abbey äußerst begeistert gezeigt haben soll.

Samstag, 13. September, 19.30 Uhr, Dom zu St. Pölten
„Orgel plus Puschnig“
Werke von Erich Urbanner, Friedrich Cerha und 8 Improvisationen
Wolfgang Puschnig, Saxophon / Ludwig Lusser, Orgel

Es war eine kleine Sensation, als Friedrich Cerha 2013 erstmals Stücke für die Orgel veröffentlichte. Seine jeweils neun Präludien und Inventionen für Orgel solo sind würzige, stark verdichtete Miniaturen voller Finesse, die dem Organisten spieltechnisch einiges abverlangen. Der Domorganist von St. Pölten, Ludwig Lusser, spielt in diesem Konzert auch noch die Improvisation I für Orgel solo von Erich Urbanner und improvisiert mit seinem Duopartner, dem Saxofonisten Wolfgang Puschnig, über Themen von Erich Urbanner, Friedrich Cerha und Gregorianische Choräle.

Samstag, 20. September, 20.00 Uhr, Dormitorium Stift Lilienfeld
„Milch und Honig“
Werke von Georg Philipp Telemann und Johann Sebastian Bach
Margot Oitzinger, Mezzosopran / Maria Mittermayr, Traversflöte
Pierre Pitzl, Viola da Gamba / Wolfgang Glüxam, Cembalo

Im Jahr 1725 erschien in Hamburg Georg Philipp Telemanns Kantaten-Jahrgang mit dem Titel:
Harmonischer / Gottes-Dienst / oder / geistliche / Cantaten / zum allgemeinen Gebrauche /?welche / zu Beförderung so wol der Privat-Haus- / als öffentlichen / Kirchen-Andacht /?auf die gewöhnlichen Sonn- und Fest-täglichen / Episteln durchs ganze Jahr / gerichtet sind / … /?In die Musik gebracht, und zum Druck befördert / von /?Georg Philipp Telemann / Chori Musici Hamb. Direct. / …
Die Mezzosopranistin Margot Oitzinger musiziert gemeinsam mit Maria Mittermayr, Traversflöte, Pierre Pitz, Viola da Gamba und Wolfgang Glüxam am Cembalo. Ergänzt wird das Programm durch Instrumentalwerke von Georg Friedrich Händel und Johann Sebastian Bach.

Samstag, 4. Oktober, 19.30 Uhr, Dom zu St. Pölten
„Abendmusik in Lübeck“ Werke von Dietrich Buxtehude
Maria Cristina Kiehr, Sopran / The Rare Fruits Council / Manfredo Kraemer, Leitung

Am 11. April 1668 wurde Dietrich Buxtehude Nachfolger von Franz Tunder an der Kirche St. Marien in Lübeck. Wie es so Brauch war, wurde ihm nicht nur dieses Amt, sondern auch die Tochter des Vorgängers anvertraut, die er im selben Jahr heiratete. Buxtehude führte die von seinem Schwiegervater begründete, seit 1673 „Abendmusiken“ genannte Reihe adventlicher geistlicher Konzerte fort, die ihn als Komponisten und virtuosen Organisten bekannt und berühmt machte.
So berühmt, dass nicht nur J.S. Bach, sondern auch G.F. Händel nach Lübeck pilgerten um von Buxtehude zu lernen.

Sonntag, 12. Oktober, 19.00 Uhr, Stiftskirche Herzogenburg
„hard.chor.ad.libitum“ Werke von Josef Gabriel Rheinberger und Arvo Pärt
Chor Ad Libitum (Heinz Ferlesch, Leitung)
Hard-Chor (Alexander Koller, Leitung)
Erich Traxler, Orgel

Geschätzt, geehrt, geachtet - so starb Josef Gabriel Rheinberger 1901 als einer der führenden europäischen Komponisten und Lehrer in München. Rheinberger zählte nie zur Avantgarde und hat sich immer an der Musik von Johann Sebastian Bach bis zur Frühromantik orientiert. Dabei war er aber selbst noch in seinen späteren Jahren von kräftigen und phantasievollen Impulsen erfüllt, vor allem in den Bereichen der Form und des Klangs.
Auch Pärt beschäftigte sich mit der Vergangenheit: Er studierte die Musik des Mittelalters, den gregorianischen Choral und die frühe Polyphonie. Schließlich ging er mit einer neuen Kompositionstechnik an die Öffentlichkeit. Sie basiert auf einem fundamental neuen Stil der raffinierten Schlichtheit.

Aussender: Doris Weiß, Verein zur Veranstaltung Internationaler Kirchenmusiktage in NÖ, Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten, Tel 02742/333-2601, doris.weiss@st-poelten.gv.at , www.festival-musica-sacra.at

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