In den 1980er Jahren gingen in Ternitz 6.000 DemonstrantInnen auf die Straße, um gegen die Schließung der dort ansässigen Schoeller-Bleckmann Stahlwerke zu demonstrieren. Ohne Erfolg, der Wandel der Industrie hatte durch die Globalisierung bereits eine neue Richtung eingeschlagen.
Das Kunstprojekt Sounds against Silence. Stadt hören und sehen im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich widmet sich der Frage, wie sich das Leben in der ehemaligen Industriestadt nach der Schließung der Fabrik entwickelt hat, bzw. wohin sich das post-industrielle Ternitz heute orientiert. Von 12. bis 28. September finden in Ternitz verschiedene Veranstaltungsformate statt, die am 27. September in einen ganztägigen Höhepunkt münden.
Das Künstlerduo Johannes Hoffmann und Johanna Reiner konzipiert für den Projektzeitraum ein „temporäres Wirtshaus“ im öffentlichen Raum, vier Künstlerinnen und Künstler (Bik Van der Pol, Stefan Flunger, Heimo Lattner, Johanna Tinzl), arbeiten mit Sound, partizipativen Ansätzen oder temporären Interventionen im Stadtraum und das künstlerische Kommunikationsprojekt Eine Stadt kann nicht mehr schlafen von Johanna Reiner beschäftigt sich mit Fragen der Konstruktion von Stadtidentität.
Sounds against Silence - Stadt hören und sehen
Ein Projekt mit temporären Interventionen in Ternitz
Im Rahmen von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich
12. – 28. September 2014
Eröffnung temporäres Wirtshaus: 11. September 2014, 19 Uhr
Finale: 27. September 2014, ganztägig
KünstlerInnen: Bik Van der Pol, Stefan Flunger, Johannes Hoffmann & Johanna Reiner, Heimo Lattner, Johanna Tinzl
Raumstrategie: Christian Teckert, Kuratiert von Christina Nägele
www.publicart.at , www.facebook.com/soundsagainstsilence
Aussender: Katharina Semlitsch und Susanne Haider, a r t : p h a l a n x Kunst- und Kommunikationsagentur, Neubaugasse 25/1/11, 1070 Wien, Tel 01/524 98 03-16, Fax 01/524 98 03-4, Mobil 0664/520 30 10, presse@artphalanx.at , www.artphalanx.at , www.facebook.com/artphalanx