„schanker “ – Regina Hilber –Text, Gerlinde Thuma – Grafik, Foto und
„der geschälte Tag“ – Gertraud Klemm – Lyrik, Uta Heinecke – Malerei
Die beiden Autorinnen werden aus ihren neuen Werken lesen und die bildenden Küstlerinnen zeigen Bilder die für die Bücher entstanden sind.
Die Ausstellung ist auch Fr 19. 9. von 15 – 18 Uhr und Sa. 20. 9. von 10 – 15 Uhr zu sehen.
Regina Hilber schanker ein bericht aus wien. Bilder von Gerlinde Thuma
80 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 16 x 24 cm, ISBN 978-3-902717-24-5;
Der „schanker“ zeichnet das Spiegelbild eines möglichen Alltages in Wien, dargestellt als zwei Parallelwelten – einerseits der Instanz der Dichterin und ihrer Sprachwelt, andererseits des sie umgebenden Umfeldes, aufgezeichnet als Beobachtungsstränge in Bildsprache, Aphorismen und Epigramme. Als Gesamtkomposition der beiden Künstlerinnen beschreibt das Buch Heimat und Fremde, Kontrapunkt und Wahrnehmung; die komplexe Problematik des Eigenen und Fremden, Faktoren der Vermittlung von Leitbildern einer Gesellschaft und ihrer herrschenden oder vorherrschenden Ideologie.
Gertraud Klemm der geschälte tag Ein Dialog, Bilder von Uta Heinecke
64 Seiten, geb. mit Schutzumschlag, 17 x 24 cm, ISBN 978-3-902717-23-8
Der vorliegende Band ist das Produkt einer Kommunikation, die ausschließlich auf künstlerischer Ebene stattfand. Ausgangspunkt war ein Tagebuchtext, dem Bilder folgten, denen wieder Texte folgten. Obwohl die Arbeiten – Bild und Text – stark abstrahiert sind, kristallisierten sich im Arbeitsprozess Metamorphosen heraus, Anhaltspunkte für die Dechiffrierung von einer künstlerischen Disziplin in die nächste. Es ist die erste Zusammenarbeit der beiden Künstlerinnen und sie haben sich dabei einer schweren Aufgabe gestellt. Im wachsenden Wechselspiel von Text und Bild, in einer behutsamen Annäherung zweier Kunstgattungen zu für beide relevante Themen entstand langsam aber zielgerichtet die Zusammenstellung in dieser Publikation. Vielleicht haben Gertraud Klemm und Uta Heinecke sich in diesem interdisziplinären Austausch deshalb so fruchtbringend verstanden, weil beide eine klar strukturierte, rationale Eigenschaft auszeichnet, die sich in den Texten abbildet und in den abstrakten Bildern wiederfindet.
235 kms / 100 years – Malerei
eine Ausstellung im Rahmen Projects COOPERATION Serbian and Austrian Artists now
Danijel Babic, Pal Decov, Nada Denic, Milan Jaksic
Eröffnung: Sa 27. September 2014, 18 Uhr
Ausstellungsende: 31. Oktober 2014
Der Titel der Ausstellung nimmt Bezug auf den Historischen Anlass 1914 – 2014, hundert Jahre Zeitgeschichte sind im kollektiven Gedächnis verankert – dem gegenüber steht die Tatsache, dass die räumliche Entfernung – die Grenzen der beiden Länder geographisch gesehen von einander nur 235km entfernt sind, was im allgemeinen Bewußtsein selten präsent ist.
Für das Jahr 2014 hat der Kunstraumarcade die Initiative zu einem Austauschprojekt mit Serbische KünstlerInnen ergriffen – ein Beitrag zum 100 jährigen Gedenken 1914 – 2014.
In Zusammenarbeit mit dem Badener Kunstverein und dem Kunsthaus Baden als Ausstellungsort findet im künstlerischen Austausch Ausstellungen in Serbien und in Mödling und Baden statt. Die Zielsetzung ist, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe das Aufeinandertreffen der Kunstschaffenden der beiden Länder über das reine Austauschprogramm hinaus in ein tatsächliches Zusammenwirken zu manifestieren.
Aussender / Infos: kunstraumarcade, Hauptstraße 79, 2340 Mödling, arcade@artprint.at , www.kunstraumarcade.at