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Infos der Kulturvernetzung Niederösterreich

stimmen und klänge wider den krieg

CD mit Texten und Musik der Schallaburg-Eröffnung

SCHALLABURG – Über 1.000 geladene Gäste, darunter diplomatische VertreterInnen aus zwölf europäischen Ländern, begingen am 28. März 2014 die Eröffnung der Ausstellung „JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918“ auf der Schallaburg. Zu diesem bedeutenden Auftakt des Gedenkens an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs gestaltete ein Ensemble unter der musikalischen Leitung von Paul Gulda und der Regie von Alexander Hauer eine künstlerisch hochkarätige und berührende Eröffnung, deren Texte und Musikstücke nun auf CD erschienen sind.

„In meinem Blick auf das Leben in und mit der Musik bisher stehen viele geglückte Momente neben manchen misslungenen oder auch nur gekonnt ausgeführten Abenden“, beschreibt Paul Gulda im Booklet der CD das Projekt. „Selten aber stellt sich das Gefühl ein, das genau Passende und Treffende an einem bestimmten Tag und Ort gespielt bzw. gesagt zu haben. So ein Moment war für uns der Anstoß zur vorliegenden CD“, so der international gefragte Komponist, Musiker und Dirigent.

„Die Ausstellung ‚JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg 1914-1918‘ auf der Schallaburg stellt die Frage nach der Verantwortung für diese menschliche Katastrophe neu“, ergänzt Alexander Hauer, der die Texte der Eröffnung ausgewählt hat. „Dieser Idee folgend haben wir sowohl Intellektuelle, scharfsinnige Beobachter der Zeit als auch einfache Menschen zu Wort kommen lassen, die zeigen, was der Krieg aus einer Gesellschaft macht“, so der künstlerische Leiter der Eröffnung.

„Am Anfang der Ausstellung stehen sich ein modernes Europa und gleichzeitig eine Welt in Waffen gegenüber“, erklärt Mag. Peter Fritz, der die Ausstellung als Mitarbeiter des wissenschaftlichen Teams mitgestaltet hat. „Fünfzehn ausgewählte Biographien begleiten dann mit ihren persönlichen Zeugnissen durch die historischen Ereignisse. Die vorliegende CD ist eine intensive und berührende Wiederbegegnung mit diesen Schicksalen und Themen rund um den Großen Krieg“, so der Historiker.

Die Schauspielerin und Musikerin Maxi Blaha präsentierte Texte der Friedensaktivistin Bertha von Suttner.
Der Fernseh- und Theaterschauspieler Julian Loidl las aus Aufzeichnungen des Journalisten Egon Erwin Kisch, der französischen Schülerin Marcelle Lerouge, des Osttiroler Bauernsohnes Oswald Sint, des Kärntner Gastwirten Thomas Bergner, der russischen Hauslehrerin Florence Farmborough, des Kriegsberichterstatters John Reed, der deutschen Schülerin Hertha Strauch und des Publizisten Karl Kraus.

Das internationale Ensemble bestehend aus Georg Buxhofer (E-Bass), Margarethe Deppe (Violoncello), Paul Gulda (Klavier), Jelena Popr?an (Viola) und Paul Schuberth (Akkordeon) interpretierten meisterhaft und einfühlsam „Die Eiserne Brigade“ von Arnold Schönberg, „Le Tombeau de Couperin“ von Maurice Ravel, ein bosnisches Traditional, „rat tatouille“ von Paul Schuberth und „Variations sur une Valse de Johann Strauss“ des polnischen Schönberg-Schülers und Zwölfton-Musikers Józef Koffler (1896-1944). Zur Uraufführung gebracht wurde das Stück „Auf dem Langen Weg“ von Paul Gulda, das die niederösterreichische Landeshymne und die Europahymne zum Ausgangspunkt einer musikalischen Auseinandersetzung macht.

Die CD „JUBEL & ELEND. Leben mit dem Großen Krieg – TEXTE und MUSIK zum KRIEG 1914-1918“ ist bei der Schallaburg Kulturbetriebsges.m.b.H., Tel 02754/63 17-0, bzw. office@schallaburg.at um Euro 15,- zzgl. Versandkosten erhältlich.

Aussender / Rückfragen: Mag. phil. Florian Müller, Pressesprecher Schallaburg & Niederösterreichische Landesausstellungen, Mobil 0664/60 499-652, florian.mueller@schallaburg.at

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