Die Museumsakademie Joanneum veranstaltet ein zweitägiges Symposium in Kooperation mit dem Österreichischen Museum für Volkskunde. Thema ist der gegenwärtige Transformationsprozess in Museen.
Die Veranstaltung widmet sich der Tatsache, dass die praktischen, identitären und strukturellen Folgen der De-Professionalisierung bislang kaum reflektiert werden. Wie definieren sich die Aufgaben des Sammelns und Bewahrens unter dem Blickwinkel einer de-professionellen Praxis kurz- und mittelfristig neu? Wohin bewegen sich das Ausstellen und das Vermitteln, wenn aus KünstlerInnen KuratorInnen, aus KuratorInnen VermittlerInnen und aus VermittlerInnen SozialarbeiterInnen werden? Welche Aufgaben fallen künftig dem Publikum zu, das das Museum immer noch mit einem Ort historischer und ästhetischer Expertise assoziiert? Und wo führen die Erfahrungen der neuen Museumspraxis bereits in eine Re-Professionalisierung, indem neue Berufe und Berufsbilder entstehen?
GÄSTE
Matthias Beitl, Direktor Österreichisches Volkskundemuseum Wien (A)
Günther Friesinger, Mitglied der Künstlergruppe monochrom, Wien (A)
Bettina Habsburg-Lothringen, Leiterin Museumsakademie Joanneum, Graz (A)
Angela Jannelli, wiss. Mitarbeiterin Historisches Museum Frankfurt, Kuratorin im Team für die neue Dauerausstellung “Frankfurt Jetzt!” und des “Stadtlabors”, Frankfurt am Main (D)
Marie-Paule Jungblut, Direktorin Historisches Museum Basel (CH)
Stefan Krankenhagen, Professor für Kulturwissenschaft an der Universität Hildesheim (D)
Daniëlle Kuijten, Heritage Concepting, Amsterdam (NL)
Franziska Mucha, Wiss. Volontärin, Historisches Museum Frankfurt am Main (D)
Zara Pfeiffer, Politikwissenschafterin, Autorin, Kuratorin, München (D)
TERMIN UND ORT: 4.-5.12.2014, Österreichisches Museum für Volkskunde, Laudongasse 15-19, 1080 Wien (A)
KOSTEN: 180 €, ermäßigt 150 €
Mehr Infos hier
Aussender: Institut für Kulturkonzepte, Gumpendorfer Str. 9/10, 1060 Wien, Tel 01/58 53 999, office@kulturkonzepte.at , www.kulturkonzepte.at