Laut Wörterbuch der Wiener Mundart bedeutet der altwiener Ausdruck Koschanod Speisenmischmasch. Der Ursprung des Wortes liegt sowohl im französischen „cochonade“ das Schweinerei bedeutet, als auch im ungarischen „kaszernat“, eine Gemisch aus grünen, gelbem und rotem Paprika mit Reis und Extrawurstscheiben. Das Trio Koschanod pflegt also eine Mischung aus Wienerlied und alpiner Volksmusik geschickt und elegant verwoben mit kakanischer (k.u.k.)Vergangenheit und Einflüssen aus dem Balkan.
Wie man in Wien Weihnachten feiert? Vielleicht betrunken unter dem Weihnachtsbaum, wie es H.C. Artmann in seinem Gedicht „auxoffana r untan gristbam“ beschreibt, oder beschämt beschenkt am heiligen Abend im Bordell? Einsam vor einer Fensterscheibe mit Eisblumen, so triste, dass man mit dem Christkind Mitleid bekommt? Vielleicht auch turbulent mit brennenden Adventskränzen, einen handfesten Familienstreit, weil man wegen dem Weihnachtstress gar nicht zu Ruhe kommt. Hin und wieder auch besinnlich voll Heimweh nach der guten alten Zeit, aber sicher nie still! Koschanod spielen neue Weihnachtslieder; poetisch, ironisch, humorvoll und vielen charmanten Geschichten aus Wien.
Angelika Steinbach-Ditsch: Geige, Gesang, Heinz Ditsch: Akkordeon, Gesang, Bernhard Krinner: Kontragitarre, Gesang
Beginn 20 Uhr, Eintritt Vvk. 10.- Ak. 12.-, für Mitglieder 9.-
Aussender / Infos: 9er Café-Bar-Kegelbahn, Schlossstrasse 6, 2124 Kreuzstetten, Tel 02263/38 902, office@9erbar.at , www.9erbar.at