Gerhard Ruiss (IG Autorinnen Autoren), Wolfgang Steirer (Steuerberater), Peter Paul Skrepek (Musikergilde) rufen zur Unterstützung der folgenden Petition auf:
Für die Beibehaltung des Umsatzsteuersatzes bei Kunst- und Kulturleistungen von zehn Prozent!
Die österreichische Regierung plant, die Umsatzsteuer bei Büchern, Zeitungen, Zeitschriften,Theater- und Konzertkarten und Kunstankäufen von 10 auf 20 Prozent anzuheben.
Von dieser Erhöhung der Umsatzsteuer erhofft sich die Regierung jährlich 50 Millionen Euro. Zum Vergleich: Die korrekte Abrechnung der Umsatzsteuer im Onlineversandhandel brächte der Republik Österreich Jahreseinnahmen von mindestens 162 Millionen Euro.
535,9 Milliarden Euro Bruttoinlandsprodukt erzielt die Kulturwirtschaft in Europa, sie sorgt für 7,1 Millionen Arbeitsplätze und gilt als Jobmotor.
Soll dieser Motor in Österreich abgewürgt werden? Eine Erhöhung des Umsatzsteuersatzes würde das Einkommen von Kunstschaffenden in Österreich weiter verringern. Es ist ohnehin bereits unterdurchschnittlich und liegt nur knapp oberhalb der Armutsgrenze. Wir sind für eine gerechte Umverteilung. Es kommt aber nicht zu mehr Steuergerechtigkeit, indem man die steuerliche Entlastung mit der Verteuerung der Ausgaben für Bücher, Zeitungen, Theater- und Konzertbesuche kompensiert.
Kunst muss für alle erschwinglich sein, Kunstschaffende müssen von ihrer Arbeit leben können!
Aussender / Quelle: Wildner Kulturmanagement, Mag. Günther Wildner, MAS, Freundgasse 10-12/12, 1040 Wien, Tel/Fax 01/48 40 428, Mobil 0699/126 96 542, wildner@wildnermusic.com , www.wildnermusic.com