Die Auswirkungen des Ersten Weltkrieges waren auch für das Erlauftal sehr groß. In den Gemeinden Wieselburg und Purgstall wurden die modernsten Kriegsgefangenenlager errichtet, in denen von 1915 bis 1918 über 80.000 russische und italienische Kriegsgefangene und Bewachungssoldaten lebten. Zusätzlich errichtete man in der kleinen Gemeinde Mühling eine Station für kriegsgefangene Offiziere. Der bekannteste Soldat in dieser Station war der Maler Egon Schiele. Er schuf in dieser Zeit sein bekanntestes Landschaftsbild, die „Zerfallende Mühle“. In dieser Ausstellung geben unzählige Fotos einen Einblick über die Zeit von damals. Interessante Leihgaben bereichern diese Ausstellung.
Ausstellungsort: Erlauftaler Feuerwehrmuseum, 3251 Purgstall/Erlauf, Pöchlarner Straße 56
Öffnungszeiten: 1. Mai bis 26. Oktober – Samstag, Sonntag & Feiertag von 13 bis 17 Uhr. Gruppen können die Ausstellung gegen telefonische Voranmeldung jederzeit besichtigen!
Information: Franz Wiesenhofer, Tel 0664/58 429 58, franzwiesenhofer@web.de , museum.ff-purgstall.at und www.erlauftalerbildungskreis.at
Ausflugstipp zum Thema: Rundweg „Weg des Friedens“
Auf den Spuren des Kriegsgefangenenlagers Purgstall führt dieser vier Kilometer lange Rundweg zum Lagerfriedhof, entlang der wildromantischen Erlaufschlucht (Naturdenkmal) bis zur Egon Schiele Station. An Hand von Emailtafeln erhält man viele Informationen über das ehemalige Lagergeschehen. Der Weg ist leicht begehbar.
Ausgangspunkt: Bahnhaltestelle Schauboden (, Purgstall, Schauboden 22)
Aussender / Kontakt: Franz Wiesenhofer, 3251 Purgstall/Erlauf, Sandgrubengasse 22, Tel 0664/58 429 58, www.erlauftalerbildungskreis.at , museum.ff-purgstall.at