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Veranstaltungen und Festivals

Retrospektive: ?Martina Reinhart 1995-2015?

Vernissage 20. Mai im historischen Ziegelbau ?Alte Schieberkammer?, Wien

Ein Querschnitt mit 80 Arbeiten inkl. Künstlerbuch-Präsentation ‚AUSDRUCK/EXPRESSION‘
VaBene-Verlag, ISBN 978-3-85167-281-7
www.artreinhart.at , mr@artreinhart.at

Im historischen Ziegelbau ‘Alte Schieberkammer’
1150 Wien, Meiselstrasse 20 (U3 Johnstrasse)

Vernissage: Mittwoch, 20.5. 2015, 18-22 Uhr
19 Uhr: Einführung: BM a.D. Maria Rauch-Kallat
Zum Werk: Dr. Nikolaus Lehner, Sammler
Dauer der Ausstellung: Do 21.+ Fr 22.5., 12-19 Uhr, Sa 23.5.– Mo 25.5.(Feiertag), 10-18 Uhr

Die in Wien tätige diplomierte Malerin (Akademie der bildenden Künste) und promovierte Philosophin beschäftigt sich in ihrer Arbeit zumeist mit Themenschwerpunkten, die sie dann in Zyklen umsetzt und in zahlreichen inter/nationalen Ausstellungen und Ausstellungs-Beteiligungen zeigen konnte. Die Arbeit von Martina Reinhart ist expressiv und sie hält die Reduktion auf das Wesentliche für maßgeblich. Die Künstlerin lässt sich schlichtweg vom Leben inspirieren und setzt ihre Gedanken, Anliegen und Visionen mit den entsprechenden Techniken um.

Hier in dieser Retrospektive wird auf 280m2 eine Auswahl aus den verschiedenen Zyklen gezeigt:
Einerseits anfänglich eher der traditionellen Malerei zugewandten Arbeiten, die u.a. während der Aufenthalte von Reinhart in Los Angeles entstanden sind. (‚Ups and Downs‘, ‚Metamorphosen‘,  ‚Menschen, Männer, Zaubermänner‘/1995-1999)
Dann Bilder, die sich – angeregt durch ein Stipendium in Barcelona und den dort erlernten Techniken druckgrafischer Verfahren – mit  Aspekten von Wirklichkeitskonstruktion im sozial-ästhetischen Kontext beschäftigen und mit Schönheit und Vergänglichkeit. (‚Model/Quasimodo‘, ‚Scars‘/2001, 2002)
2003/2004 hat sich Reinhart im Zyklus ´Das Bild der Frau´ der Frau zugewandt, sozusagen ihrer Form im Allgemeinen. Für die Künstlerin sind die unterschiedlichen Rezeptionen, wie auch der Umgang mit diesen Wirklichkeitskonstruktionen der faszinierende Ausgangspunkt, denn sie zeigen das Klassifikationsschema des Blickes. Dem unsterblichen Körper der Werbung wird unter anderem der sterbliche alltägliche Körper gegenüber gestellt.
Als Folge ist 2004/2005 der Zyklus ‘Das Bild des Mannes’ entstanden, wo uns Martina Reinhart die Taxonomie des Blickes und die unterschiedlichen Rezeptionen in Bezug auf den Mann vor Augen führt.
2006 setzte Reinhart mit dem Zyklus ‘Das Bild des Kindes’ fort, wobei sie hier unter anderem zeigen wollte, dass die Prämisse der Beherrschung der äußeren Erscheinung, wie die Inszenierung selbst nicht das ganze ‘Kindsein’ umfasst bzw. umfassen kann. Wohl aber die Rezeption und Ansichtsweise.
In diesen drei Serien kombiniert Reinhart Malerei mit Siebdruck, Lichtpausen und Collagen und macht je 1 Videoinstallation mit Interviews von je 100-.150 Leuten zu den Fragen: ‚Eine Frau ist schön, wenn … ‚‘Ein Mann ist schön, wenn …‘, ‚Ein Kind ist …‘.
Der nächste Zyklus, von dem eine Auswahl gezeigt wird,  sind ‚Chimaeren‘. Diese Arbeiten hat Reinhart 2007 entwickelt, da in unserer heutigen supermodernen Zeit mit all den neuen Möglichkeiten wie Plastische Chirurgie, Internet, Cyber, virtuelle Ikonen, ect. die Menschen immer mehr zu Phantasiegestalten ihrer selbst werden.  Hier bringt sie zu den anderen Techniken auch wieder die Zeichnung in ihr Werk.
Beim Zyklus ´Traumwesen´, welcher 2009 entstanden ist, ist Reinhart noch einen Schritt weiter gegangen. Als Ausgangspunkt hat sie nicht allein den Menschen, die Realität genommen, sondern hat zur Barbie-Puppe gegriffen, welche ja schon eine Reduktion und Stilisierung verkörpert.
Dann können wir Arbeiten aus der Serie ‚Knowlegde and it’s structures‘ sehen. Ein ganz neues Thema, welches für Martina Reinhart  2010 durch eine Begegnung/Inspiration im Forum Alpbach  seinen Anfang genommen hat. Die Künstlerin beschäftigt sich nun mit Manifestationen und Strukturen des Gehirns, mit Schriftkultur als Wissensträger und macht eine zeitgenössische Neuinterpretation der philosophischen These ‚Cogito ergo sum‘ von René Descartes.
Auch zu sehen sind Werke aus dem Zyklus ‚Wissensstädte/Wissensstätten‘, wo Reinhart das Sujet weiterführt, da es in unserer Wissensgesellschaft  bzw. ‘Digital Society’ vornehmlich darum geht, sich Kompetenzen anzueignen. Wissensbasierte Ressourcen sind die Voraussetzung für die Entwicklungsfähigkeit und die Zukunft basiert, neben Kunst und Kultur auf Innovation, Technologie, Forschung und Wissenschaft. Viele Städte entwickeln sich zu Wissensstädten mit den unterschiedlichsten Wissensstätten. Auch ist für Martina Reinhart Wissen über Erfahrung in Körpern und der Natur gespeichert.
Weiters sind 2 Arbeiten aus dem Zyklus ‚Energy‘ zu sehen, wo Reinhart 2012 wieder mit Photogrammen und Acrylmalerei den Körper und seine Feinstofflichkeit aufgegriffen hat, wie auch 2 Bilder aus der Serie ‚Egypt/Henna/Vienna‘ aus dem Jahr 2014/15, in der es der Künstlerin um orientalische Zeichnung und Be-zeichnung ging, in Kontrast zu den Entwicklungen, die der arabische Frühling hervorgebracht hat.
In der Videoinstallation ‚Künstlersein bedeutet‘, wo Reinhart wieder Interviews von verschiedesten Personen einbringt,  geht es ihr um den Stellenwert von Kunst in der Gesellschaft.

Somit wird ein schöner Überblick gezeigt. Auch liegt das Künstlerbuch ‚AUSDRUCK/EXPRESSION‘ auf, das sehr gut das gesamte Werk von Martina Reinhart in gebundener Form dokumentiert.

Aussender: Mag.art.Dr.phil. Martina Reinhart, 3400 Klosterneuburg, Hausergasse 21, Atelier:A-1060 Wien, Mollardgasse 89/10/11, Tel 0660/788 79 54, mr@artreinhart.at , www.artreinhart.at

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