Land: Österreich | Jahr: 2013 | Laufzeit: 89 Minuten
Regie: Elena Tikhonova und Dominik Spritzendorfer
ZUM FILM: „Elektro Moskva“ ist eine essayistische Erzählung über das letzte Jahrhundert sowjetischer und postsowjetischer 'Elektrogeschichte', erzählt von Musikern und Erfindern, Genies und Bastlern. Vom 'russischen Edison' Leon Theremin, dem Erfinder eines der ersten elektronischen Musikinstrumente, aber auch von Abhörgeräten für den KGB, über die Space-Ära der 60er Jahre bis zur Massenproduktion von Synthesizern in den frühen 80er Jahren, allesamt ein Abfallprodukt der Militärindustrie. Heute recycelt und interpretiert eine lebendige elektronische Musikszene dieses Erbe neu und führt es in eine ungewisse Zukunft. Ein Film über einen genialen Erfindergeist, der trotz oder gerade wegen großer politischer Repression und Gleichschaltung wundersame Blüten trägt.
Der Verein Filmzuckerl zeigt “Elektro Moskva” Uhr in Kooperation mit dem Kulturverein Frikulum am Freitag, 22. Mai 2015, um 20.15 bei einem „Filmzuckerl Auswärtsspiel“ im Bertholdsaal Weyer. Nach dem Film: DJ Line mit den Filmemachern.
Vor „Elektro Moskva“ wird der Kurzfilm „Movie explosions #2“ von Stefan Tiefengraber zu sehen sein.
Veranstaltungsort: Bertholdsaal Weyer, Oberer Kirchenweg, 3335 Weyer
Kartenreservierung: unter Tel 0680/110 76 22, http://filmzuckerl.filmbuehne.at
Aussender: Andreas Kössl, filmzuckerl@gmx.at