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Veranstaltungen und Festivals

Kunst im Tullnerfeld-Wienerwald-Wagram

Die Reise geht weiter - 20 Jahre Tullnerfelder Kulturverein

Die Ausstellungsreihe „Kunst im Tullnerfeld-Wienerwald-Wagram“ hat seine dritte  und letzte Station im Jahr 2015 im Minoritenkloster in Tulln.

Der Tullnerfelder Kulturverein und die Stadtgemeinde Tulln laden zur Ausstellung von Benedetto und Markus Fellin.
Beginnend mit der Vernissage am Samstag, 3. Oktober 2015 um 18 Uhr, im Rahmen der 16. Langen Nacht der Museen haben Sie bis einschließlich 15. November 2015 die Möglichkeit sich von den Bildern der beiden Künstler inspirieren und überraschen zu lassen. Musikalisch umrahmt wird die Vernissage vom Spring String Quartett, ein Ensemble, das zu den führenden Jazz-Rock-ClassicalCrossover Streichquartetten Europas zählt und seit Anfang 2009 regelmäßig den deutschen Liedermacher Konstantin Wecker begleitet.

Franz Müllner: „Ziel des Projekts „Kunst im Tullnerfeld-Wienerwald-Wagram“ ist es, die Etablierung eines nachhaltigen interregionalen Ausstellungskonzepts ausgehend von der Region 'Tullnerfeld zu präsentieren. Das Projekt versteht sich als kultureller „Nahversorger“ und Motor zur Belebung der Region durch Synergien aus Kultur, Wirtschaft und Tourismus.
Wir sind glücklich über die Möglichkeit im Rahmen der Langen Nacht der Museen einen guten Beitrag dafür leisten zu können.“

Benedetto Fellin, geboren 1956 in Meran,  ist der älteste Sohn Peter Fellins und Bruder von Markus Fellin. Benedetto ist nach der Trennung der Eltern in Graz und in Wien aufgewachsen und begann schon früh mit dem Malen. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Graz wechselte er mit 16 Jahren an die Kunstschule nach Wien und wurde 1973 in die Meisterklasse von Prof. Anton Lehmden an der Akademie der bildenden Künste aufgenommen. Die elektrisierende Faszination des Surrealismus und die Ausstrahlung der Wiener Phantastischen Schule bestärkten seinen Entschluss, Maler zu werden. Er befasste sich mit der Komplementärfarbenmalerei und konnte 1975, nach der Aufnahme in die Meisterklasse unter Prof. Rudolf Hausner, zielstrebig auf seinem Weg Tritt fassen.

Die Ausbildungsjahre brachten einschneidende persönliche Erfahrungen, vor allem die nachhaltige Beschäftigung mit der tibetischen Philosophie, ein Aufenthalt in Indien, wo er für einige Monate mit Tibetern zusammen lebte. Es folgten eine Ausstellung in Japan, das Zusammentreffen mit dem Asienreisenden und Bergsteiger Prof. Herbert Tichy, dessen Berichte über die Erlebnisse im Tibet den jungen Maler brennend interessieren. Der Heilige Berg der Tibeter, der Kailash, wird zu einem beherrschenden Malmotiv der 1980er Jahre. Die Wiener Kunstsammler Margarethe und Peter Infeld, sowie Reinhold Messner gaben Anregung und Bestätigung. Es zog den Maler immer wieder in die Ferne, aus der er wieder zurückkehrt, um dann in Abgeschiedenheit zu arbeiten. Was sich in den suggestiven Metaphern seiner Bilder und in den mit altmeisterlicher Technik gemalten Geschichten verbirgt und äußert, ist der große Traum des Malers von einer besseren Welt.

Mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, ist Markus Fellin kein Unbekannter mehr. Vor allem im Raum Meran, wo seine Bilder auch schon in Einzelausstellungen zu sehen waren, hat er sich als Porträtist einen Namen gemacht.

Der 1957 in Meran geborene Markus Fellin ging von Anfang an seinen eigenen Weg. Sein Vater, der Maler und auch literarisch suchende Künstler Peter Fellin, der schon im sehr beengten Kulturbetrieb im südlichen Tirol der 60er Jahre stark und kämpferisch auftritt, ist ihm dabei nur ein ferner Begleiter.

Markus wächst nach der Trennung der Eltern mit den Geschwistern bei seiner Mutter zunächst in Graz und dann in Wien auf. In Wien stürzen viele Eindrücke über ihn herein und er gerät in den Sog der Bildsprache der Wiener Phantasten. Bereits mit 13 Jahren, fertigt er selbst phantastische Zeichnungen an, Dokumente der seelischen Bedrohtheit des Knaben. Ab 1975 studiert er an der Akademie für bildende Kunst am Schillerplatz in Wien und besucht die Klasse von Prof. Rudolf Hausner.

Das, was er an der Akademie gelernt hat, fließt in einen Spezialbereich seines Schaffens ein, der ihm hilft, seine Existenz als Künstler aufzubauen und zu bestreiten: in die Portraitkunst. Die ganz persönliche Welt des Malers aber nimmt in den frei entworfenen, enigmatischen Bildern Gestalt an, die er selbst, wie er sagt, nicht erklären, nicht beschreiben kann.

In Markus Fellins Bildwelt dominieren die großen Flächen, die in großzügiger Komposition zusammenfügt sind. In diesen Flächen entfaltet er das Spiel seiner Farben. Der Raum schrumpft ins Zweidimensionale, wird fast bedeutungslos, Körperhaftes wird zur farbigen Fläche. In den jüngeren Bildern löst sich auch die Farbe zunehmend in verfließende Musterstrukturen auf. Die Imagination des Künstlers scheint eine wie im Traum erlebte, verinnerlichte Welt zu durchlaufen, in der Vorgänge und Gegenstände nur umrisshaft, schemenhaft und wie durch einen Schleier erkennbar sind, in der Zurückhaltung und Stille herrschen.

Kulturtelefon: 0699 11 72 32 48 – MVM Martina Müllner  

Karten erhalten Sie in allen Raiffeisenbanken Volksbankfilialen sowie allen Trafiken, unter Ö-Ticket 01 96 096 sowie unter mvm@donaukultur.com

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Ihr MVM Team
 
Wir informieren Sie auch gerne per Kultur-Newsletter - einfach anmelden: ticketschop@mvmfm.at
Das komplette Programm finden Sie auf:  www.tullnerfelder-kulturverein.at und  www.donaukultur.com

Vereinsangelegenheiten: www.tullnerfelder-kulturverein.at

Aussender: Franz Müllner, Wipfingerstr 22/ Top 6 /12, 3433 Königstetten, www.donaukultur.com , www.mvmfm.at , Tel 0699/1135 1177

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