Rollettmuseum Baden – Städtische Sammlungen, Weikersdorferplatz 1, 2500 Baden
Das städtische Rollettmuseum Baden geht auf die Sammlung des Mediziners Anton Rollett zurück. Mit Eröffnungsjahr 1810 ist es das älteste noch bestehende Museum Niederösterreichs. Eine Zeitreise führt vom „Badener Meer“ der Urzeit über Steinzeit, Römer, Ritter und Biedermeier bis zu den Kriegsfolgen des 20. Jh. Aber auch Kuriositäten wie die Schädelsammlung des Dr. Gall, die ägyptische Mumie oder die Weltreise des Baron Doblhoff gehören zu den Höhepunkten des Besuchs.
SONDERAUSSTELLUNG: „130 JAHRE ANSICHTSKARTE IN BADEN“
Gezeigt werden Abbildungen von Häusern und Einrichtungen, wie zB. die zahlreichen prunkvollen Hotels mit eigener Schwefelquelle, die Weilburg, der Vergnügungspark und die Schwimmschule im Doblhoffpark, die alte Arena und der Türkische Kiosk im Kurpark, die Heilquelle bei der Löwenbrücke (nunmehr Kaiser Franz Josef-Brücke), die Gastwirtschaft in der Ruine Rauhenstein, die Holzrechenbrücke und der Holzrechenplatz mit dem aufgeschichteten Holz und vieles mehr aus Baden!
Programm:
KINDER-PROGRAMM um 18.30h: Sagenführung mit Katharina Rosenbichler für Kinder ab Volksschulalter mit Besuch der Kinderhöhle.
DURCHGEHEND FÜHRUNGEN von 18h – 1h.
Puppen- und Spielzeugmuseum Baden, Erzherzog-Rainer-Ring 23, 2500 Baden
Das Museum befindet sich in einem gartenseitig gelegenen, zur Attems-Villa gehörigen Gebäude in der Nähe des Kurparks und wird von der Stadt Baden seit vielen Jahren verwaltet. Die kleinen, anheimelnden Räume bieten einen stillvollen Rahmen für die umfangreiche, in mehr als 30 Jahren aufgebaute Sammlung der Badenerin Helga Weidinger. Die präsentierten Puppen und Spielsachen entstammen einem Zeitraum von 3 Jahrhunderten. Das Interesse an Kulturhistorisch altem Spielzeug in der letzten Jahrzehnten ständig gewachsen. Die Fülle der Exponate verführt zu Erinnerungen an die Kindheit unsere Großeltern.
Programm:
„WAS DIE PUPPE ERZÄHLT“ Badener Schüler/Innen präsentieren zu einigen Exponaten im Museum ihre selbstverfassten Fantasiegeschichten.
LESUNG DER JÜNGEREN SCHÜLER (20h – 21h)
LESUNG DER ÄLTEREN SCHÜLER (22h – 23h)
MUSIKALISCHE UNTERMALUNG MIT DEM TRIO „CANGROOVE“ (21h - 22h und ab 23h)
SPEZIALFÜHRUNGEN DURCH DIE SCHAURÄUME
Kaiserhaus Baden, Hauptplatz 17, 2500 Baden
Ausstellung bis 1. November 2015: „Schloss Weilburg in Baden: SYMBOL EINER LIEBE“
Erzherzog Carl, der „Löwe von Aspern“, schenkte 1821 seiner jungen Frau, Ehzg. Henriette von Nassau-Weilburg eine monumentale Sommerresidenz am Eingang ins Helenental.
Nach dem Heimatort der Erzherzogin nannte man das Anwesen „Weilburg“, geplant hat es der bedeutende Wiener Architekt Joseph Kornhäusel.
Das Schloss blieb bis zum Zweiten Weltkrieg beliebter Aufenthaltsort der Familie, bzw. von Nachfahren des „Traumpaares der Biedermeierzeit“, dessen Hochzeit 1815 Anlass für die Ausstellung ist. 1945 brannte der prächtige Bau ab, 1964 wurden die Ruinen gesprengt.
Programm:
19h Kinderführung
Sonderführungen um 18h / 20h / 21h, bei Bedarf auch 22h. Begrenzte Personenanzahl, Zählkarten vor Ort erhältlich.
Beethovenhaus Baden, Rathausgasse 10, 2500 Baden
Drei Jahre hintereinander (1821-1823) kommt Beethoven in dieses Haus. Es heißt „Beym Kupferschläger“ und gehört dem Badener Magistratsrat und Kupferschmied Johann Bayer. Beethoven stehen ein kleines Vorzimmer, eine Schlafkammer und ein Wohnzimmer zur Verfügung. Auch den Balkon zum Garten hin kann er benützen. Gesundheitliche Beschwerden begleiten Beethoven nahezu sein ganzes Leben lang. In Baden besucht er die Bäder und trinkt Schwefelwasser in der Hoffnung auf Linderung seiner Leiden.
„Ich hätte mein Leben nicht geglaubt, dass ich so faul sein könnte, wie ich hier bin“, schreibt Beethoven aus Baden einem Freund. Die Ärzte empfehlen Beethoven den Landaufenthalt, um zur Ruhe zu kommen. Aber das Komponieren kann er oft doch nicht lassen. Beethoven arbeitet bei so gut wie allen Besuchen in Baden an größeren und kleineren Werken. Für Freunde verfasst er Kanons und musikalische Scherze. Wichtige Teile der „Eroica“, der „Pastorale“, der „Missa solemnis“ und der 9. Symphonie entstehen in Baden.
Aus Beethovens Zeit haben sich keine Originalmöbel erhalten. Bei der Neugestaltung des Beethoven-Hauses wurden in den Wohnräumen zeitgenössische Wand- und Deckenmalereien entdeckt. Sie zeigen für die Zeit typische florale Muster wie Palmwedel und Ranken.
Programm:
18h Kinderführung
Sonderführungen um 19h / 20h / 21h, bei Bedarf auch 22h. Begrenzte Personenanzahl, Zählkarten vor Ort erhältlich.
Tipp: Mit dem Museums-Shuttle-Bus der Stadtgemeinde gratis von Museum zu Museum.
Alle infos: www.langenacht.orf.at
Aussender: Fischer Gabi, Stadtgemeinde Baden, Abteilung Museen, Weikersdorferplatz 1, 2500 Baden, Tel 02252/48 255, museum@baden.gv.at