Prof. Alfred Winter, Salzburger Landesbeauftragter für kulturelle Sonderprojekte i.R. und Gründer des Kulturvereins Tauriska, und Mag. Veronika Haslinger, Direktorin der Raiffeisen Holding NÖ Wien diskutieren zum Thema "Erobern - Erhalten - Verlieren". "Größer ist besser" galt bereits zu Zeiten Alexander des Großen oder des römischen Reichs. Und auch heute noch ist dieser Anspruch aktuell. Ob in Staatengemeinschaften, Großprojekten in Milliardenhöhe oder Unternehmenszusammenschlüssen - man kann eine Tendenz zur Größe erkennen, die keine Grenzen nach oben kennt. Aber wie sinnvoll und zielführend ist das auf lange Sicht? Leopold Kohr, Österreichischer Nationalökonom und Philosoph forderte bereits vor 50 Jahren autonome Kleinräumigkeit und ein Leben nach menschlichem Maß. Ist das so genannte Kleine alleine lebensfähig? Ist es sinnvoll, wenn sich viele Kleine zu einem größeren Ganzen zusammenschließen? Welche Wirkung entfalten Interessensverbünde wie Genossenschaften oder Produkt ionsgemeinschaften? Was spricht für eine Tendenz zurück zu kleineren Einheiten und haben diese die Kompetenz, autonom Entscheidungen zu treffen?
Idee und Konzept zu den Kremser Kamingesprächen stammen von Dr. Edgar Niemeczek, Geschäftsführer der Kultur.Region.Niederösterreich.
Eintritt frei, Anmeldung erbeten!
Aussender: Volkskultur Niederösterreich, presse@volkskulturnoe.at , Haus der Regionen, 3504 Krems-Stein, Tel 02732/85 015