Das Stück des österreichischen Dramatikers, Werner Schwab, ist eine bitterböse und zugleich komödiantische Sprachattacke. Drei Frauen – die „Präsidetntinnen ihres Unglücks“ – sprechen über ihr Leben und um ihr Leben. Das ist komisch, zynisch und spannend zugleich. Sie sitzen in einer Wohnküche, zu der wie ein Hausaltar der Fernseher gehört, aus dem der Papst gerade den Segen „urbi et orbi“ erteilt: Rom und dem Rest der Welt, zu dem auch Erna, Grete und Mariedl gehören. Die drei Präsidentinnen philosophieren über ihr Leben, ihre Kinder, über Sex und verstopfte Aborte. Weil die vom Glück Vergessenen auch einmal „eine Hetz“ haben wollen, setzten sie sich Faschingshütlein auf und berauschen sich an ihren Wunschphantasien.
Es spielen: Maria Hofstätter, Martina Spitzer, Dietmar Nigsch
Gastspiel: Projekttheater Vorarlberg
Aussender: ILD Temper-Samhaber KG, Brigitte Kain, presse@ild.cc