Tischlerei Melk Kulturwerkstatt, J.-Prandtauer-Straße 11
Christoph Dienz - Komposition, Zither
Alexandra Dienz - Kontrabass
Karin Berghammer - Hélène Cixous/Protokollantin
Andreas Patton - Peter Sloterdijk/Heinrich Kramer
Der Abend macht auf beunruhigende Weise deutlich, wie der Geist hinter den Hexenprozessen – etwa Aberglaube, Ausgrenzung, Denunziation – in verschiedenen Gewändern die Jahrhunderte überdauert hat und immer noch gegenwärtig ist.
Mittels der aus dem Alpenraum stammenden Instrumente werden archaische Klänge erzeugt. Rhythmisierte Klangteppiche werden mit Texten und Gesten verwoben. Die Texte sind z.B. aus Protokollen der Anklage gegen Frauen aus dem Schweizer Avers vom Jahre 1664 entnommen; außerdem Auszüge aus dem "Hexenhammer" des Inquisitors Heinrich Kramer, Auszüge aus "Der Zauberbaum" von Peter Sloterdijk, ein Standard-Interview mit Hélène Cixous vom März 2014, aktuelle Zeitungsmeldungen und Internet-Publikationen.
Zusätzlich werden Visuals auf Bußgewänder projiziert – z.B. Zeichen des Aberglaubens, Handzeichen des Schwurs, Sufi-Tänzer, deren Armbewegungen und Handhaltungen von hohem mystisch aufgeladenem Symbolgehalt sind, …
„Die Zeit hat viele Mägen, sie ist Wiederkäuerin von Natur aus.“ (Peter Sloterdijk) www.dienachbarn.at
Eintrittspreise: Vorverkauf € 22,- / Jugendkarte bis 18 J: € 9,- / bis 26 J: € 15,- Abendkassazuschlag: € 2,-
Info: 02752-54 060 office@wachaukulturmelk.at
www.tischlereimelk.at
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