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Veranstaltungen und Festivals

Gedenkfeier. Die St. Pöltner "Reichskristallnacht"

Beleuchtung der Synagoge und Vortrag am 10. November, ab 19 Uhr

St. Pölten: Nächtliche Beleuchtung der Synagoge - Vortrag zur Strafsache Novemberpogrom

Am Vormittag des 10. November 1938 verwüsteten die St. Pöltner Nationalsozialisten mit brutaler Gewalt die örtliche Synagoge. Sogar den Davidstern, der von der lebendigen jüdischen Gemeinde der Stadt zeugte, rissen sie von der Kuppel und warfen ihn in die Tiefe. Keine zwei Jahre später war die Gemeinde ausgelöscht. Die Juden der Stadt, hundert Jahre lang ein Teil von ihr, wurden in alle Welt zerstreut oder von den Nationalsozialisten ermordet.

Die Ermittlungen, die ein Jahr nach Kriegsende in St. Pölten durchgeführt wurden, um die Täter dieses 10. November ihrer gerechten Strafe zuzuführen, endeten 1952 in einem Strafprozess vor dem Landesgericht. Trotz umfangreicher polizeilicher Erkenntnisse gab es keine einzige Verurteilung.

Wir wollen dieser Ereignisse gedenken und dazu die Synagoge in der Nacht vom 10. auf den 11. November 2015, vom Einbruch der Dunkelheit bis zum Anbruch des neuen Tages, hell erleuchten.

19.00 Uhr, Programm in der Ehemaligen Synagoge, Renner-Promenade 22
Christoph Lind, Begrüßung und einführende Worte
Julia Hacker, deren Vater 1938 aus Wien vertrieben wurde und Alexander Kuchar, Schauspieler, lesen die Namen St. Pöltner Jüdinnen und Juden
Anschließend laden wir zu stillem Gedenken am Stein für die Ermordeten im Garten der Synagoge ein. Kerzen (bitte ohne christliche Symbolik) können gerne mitgebracht und aufgestellt werden.

20.30 Uhr, Gasthaus Vinzenz Pauli, Alte Reichsstraße 11-13
Philipp Mettauer spricht über den Prozess zur St. Pöltner "Kristallnacht" von 1952

Siehe auch unsere Seite auf Facebook

Eine Kooperation mit "ZSR - Verein zur schöneren Realität" im Vinzenz Pauli: www.vinzenzpauli.at

Aussender: Dr. Christoph Lind, Institut für jüdische Geschichte Österreichs, Dr. Karl Renner-Promenade 22, 3100 St. Pölten, Tel 02742/77171 0, Mobil 0676/729 12 72, christoph.lind@injoest.ac.at , www.injoest.ac.at

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