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?Freiheit hinter dem Stacheldraht?

Buchpräsentation Milan Rácek am 21. November, 18 Uhr in Sitzendorf

Präsentation des autobiografischen Buches von Milan Rácek, es liest und über das Buch spricht Johann Winkler (Universitätsbibliothek) und der Autor.

EXPOSÉ
Als fragmentarische Autobiografie angelegt, besteht dieses Buch auf 258 Normseiten aus fünfundsiebzig chronologisch gereihten und datierten Kurzkapiteln, in denen Ereignisse beschrieben werden, wie sie im Gedächtnis des Protagonisten verankert sind. Diese persönlichen Erinnerungen kontrastieren zu den großen Erzählungen der Geschichtsschreibung. Dabei liegt der Schwerpunkt der Berichte gegebener Weise in Mitteleuropa, schweift aber auch in entferntere Regionen ab.

Die ersten drei Kapitel beschreiben die Kriegsereignisse des Zweiten Weltkrieges im damaligen Protektorat Böhmen und Mähren. Die Hauptperson nimmt als Kleinkind an diesen teil, ist aber natürlich noch nicht im Stande, sie bewusst ins Gedächtnis aufzunehmen. In den darauf folgenden Kapiteln werden Ereignisse beschrieben, die Jan Kreps (*1943) erlebt und wahrgenommen hat. Diese Erinnerungen beziehen sich auf die Ära der Nachkriegszeit, bis hin zum Wendepunkt des Prager Frühlings und der Entscheidung des Protagonisten, im Herbst 1968 seine Heimat, die Tschechoslowakei, für immer zu verlassen.

Ein wichtiges Anliegen des Autors ist die adäquate Darstellung persönlicher Erinnerungen. Egal ob diese in die Kindheit oder in die Zeit des Erwachsenwerdens  reichen - er versucht immer die Denkweise eines Menschen im jeweiligen Lebensabschnitt zum Ausdruck zu bringen. So wird die Entwicklung eines Individuums skizziert, dessen Symptome unbedarfte Naivität, aber auch eine aufkeimende kritische Haltung gegenüber den vorherrschenden Verhältnissen deutlich zum Vorschein bringen. Diese Schilderungen haben einen losen inneren Zusammenhalt, der sich durch ihre zeitgeschichtliche Einbettung ergibt. Als Metatext werden telegrafisch Informationen aus der Welt der Nachrichten eingeblendet, die individuelle und politische Ebenen miteinander verschränken.

Der Text stützt sich auf die mehr oder weniger wichtigen Momente im Leben des Autors. Es wird nicht versucht, sich mit den Nebenpersonen zu beschäftigen, soweit sie nicht unmittelbar mit der Hauptperson und seiner Entwicklung zu tun haben. Damit ist der Inhalt ausschließlich auf die Hauptperson fokussiert. Im Lichte des Einzelnen werden so gesellschaftlich relevante Themen verhandelt.

Zur potenziellen Leserschaft dieses Buches gehören Interessenten an zeitgeschichtlicher Literatur. Diese finden in dem Buch einige bemerkenswerte Aspekte, so etwa die Schilderung des Alltags eines heranwachsenden Kindes in einer stalinistischen Diktatur. Es wird zugleich mit der Vorstellung aufgeräumt, dass alle Bevölkerungsgruppen unter der Willkür der Machthaber unmittelbar gelitten hätten. Aus der Sicht eines Kindes barg das an sich restriktive Regime einige Nischen persönlicher Entfaltung.

Ort: Weinhaus Ungersböck, Im Winkel, 3714 Sitzendorf
Veranstalter: Kulturinitiative Sitzendorf/Schmida, 0676/623 14 56

Aussender: Milan Racek, 0676/623 14 56, milan.racek@gmx.at

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