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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Landesmuseum zeigt den ?Kriegsschauplatz Niederösterreich"

Eröffnung am 28. November durch LHStv. Sobotka

Am Samstag, 28. November, eröffnet Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka um 16 Uhr im Landesmuseum Niederösterreich in St. Pölten die von Dr. Elisabeth Vavra kuratierte neue Sonderausstellung „Kriegsschauplatz Niederösterreich". Bereits ab 14 Uhr gibt es ein eigenes Kinderprogramm, im Rahmen der Eröffnung sind auch die Grenadiere des k.k. Infanterieregiments Nr. 3 Erzherzog Carl zu sehen.

Mit mehr als 150 Leihgaben aus rund 50 Museen und privaten Sammlungen spürt die Ausstellung dabei dem Schicksal der Menschen nach, die im Lauf der Jahrhunderte das Leid der Kriege zu tragen hatten, hat die geopolitisch wichtige Lage das Land an der Donau doch im Lauf der Geschichte zu einem heiß umkämpften Raum gemacht. Spuren dieser leidvollen Erfahrungen finden sich sowohl als Denkmäler in der Landschaft oder als Relikte der Waffentechnik in den Museen als auch als berührendes schriftliches Gedächtnis in den Archiven. Jeder Krieg, der die Landstriche verheerte und die Menschen in Angst und Schrecken versetzte, hatte dabei seine eigenen Waffen. Der Blick zurück, den die Ausstellung, 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und damit in einer der längsten Friedensperioden für Niederösterreich, macht, zeigt deren Auswirkungen und enthüllt ihre erschreckende Entwicklung.

Ausstellungsdauer: bis 31. Juli 2016; Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag bzw. Feiertag von 9 bis 17 Uhr. Nähere Informationen beim Landesmuseum Niederösterreich unter 02742/90 80 90-999, e-mail info@landesmuseum.net und www.landesmuseum.net .

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