Ein künstlerischer Brückenschlag von Paris nach St. Pölten: Christina Steinwendtner ist mit ihren Werken nun in der Ausstellungsbrücke im NÖ Landhaus zu Gast
Vor wenigen Wochen reüssierte die - bereits weit über die Grenzen ihres heimatlichen Wirkungskreises - bekannte Künstlerin Christina Steinwendtner noch im Louvre Paris, jetzt sind ihre Werke praktisch vor der Haustüre in St. Pölten zu bewundern.
Drei ausdrucksstarke Frauen werden in der Ausstellungsbrücke des Niederösterreichischen Landhauses zusammengespannt, um ihre persönlichsten Ansichten und Zugänge zum Thema „Frau I Figur I Form“ - in Bildern ausgedrückt - zu reflektieren.
Christina Steinwendtner wird, neben Maria Wieser und Anita Windhager, 17 ausgewählte Werke aus ihrer umfangreichen Sammlung Abstrakt & Akt zeigen. Ganz unbekannt sind ihr Talent und ihre Arbeiten auch bei der NÖ Landesregierung nicht mehr, wurden doch im Vorjahr bereits drei Kunstwerke durch die Abteilung Kunst und Kultur angekauft. Als besonderes Zuckerl und wertvolles Weihnachtsgeschenk sind dort auch Restexemplare ihres begehrten Sammler-Kunstkalenders der Louvre-Sonderedition käuflich zu erwerben.
Steinwendtner weiß, dass viele Dinge durch Förderer und Liebhaberei gedeihlicher funktionieren und zielgerichteter zum Erfolg führen. So hat sie es auch ermöglicht, dass die junge Jazzformation „Tage five + one“ die Vernissage am 16. Dezember um 18.30 Uhr musikalisch begleiten wird.
Das Event in der Ausstellungsbrücke wird der letzte öffentliche Auftritt von Steinwendtner im sehr erfolgreichen Jahr 2015 sein und man darf schon gespannt darauf warten, welche Geniestreiche folgen werden.
Infos zur Ausstellung „Frau I Figur I Form“
Vernissage: Mittwoch, 16. Dezember 2015, 18:30 Uhr
Ausstellungsbrücke, Regierungsviertel, Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Ausstellungsdauer: 17. Dezember 2015 bis 17. Jänner 2016
täglich von 8 bis 18 Uhr, www.ausstellungsbruecke.at
Infos zur Künstlerin
Christina Steinwendtner wurde in St. Pölten/Österreich geboren. Ihren ersten bewussten Kontakt mit Kunst hatte sie im Zusammenhang mit italienischer Straßenmalerei. Später studierte sie an der Kunsthochschule und rundete ihr Können durch kontinuierliche eigene Studien weiter ab. Im Jahr 2006 eröffnete sie ihr eigenes Atelier und ist seither als freischaffende Künstlerin tätig.
In ihrer Kunst geht es Christina Steinwendtner darum, die vor 500 Jahren von Albrecht Dürer aufgegriffen Themen wie Schrift im Bild, Reduzierung, Weißhöhung und die genaue Auseinandersetzung mit dem menschlichen Körper fort- und in neue Darstellungsansätze zu überzuführen.
In ihren abstrakten Werken bringt sie Kraft und Vielfalt der gesamten Schöpfung zum Ausdruck, die in der Komplexität und Genialität des menschlichen Körpers und in ihren abstrakten Kompositionen durch eine harmonische Balance zwischen Formgestaltung und Farbkonzepten ihren Widerhall findet. Diese Welt der „verborgenen Harmonie“, wie es die Künstlerin nennt, soll den Betrachter ihrer Werke im Innersten ergreifen und ihn an den kreativen Ideen der Künstlerin teilnehmen lassen. Unter oben genannter Anlehnung an Dürer wendet Christina Steinwendtner insbesondere in ihren Aktbildern die Weißhöhung und Reduzierung als künstlerischen Gestaltungsmittel an, ebenso wie in ihren abstrakten Werken das Prinzip einer Verbindung von Bild und Schrift.
Christina Steinwendtner stellt seit 1997 erfolgreich im In- und Ausland aus.
Aussender / Infos: Christina Steinwendtner, Haydngasse 1, 3385 Markersdorf, Tel 0680/14 14 140, atelier@christina-steinwendtner.at , christina-steinwendtner.at