Performance, Ausstellung, Vortrag OBJECTIVE. THE ARTIST IS ABSENT
DO 21. Jänner 2016, 18.30 Uhr
Auffällig ruhig wird sich dieser Abend gestalten, denn der performative Akt wird schon passiert sein. Die körperliche An- und Abwesenheit, die Intensivierung von Zeit werden ebenso thematisiert wie der Einsatz des Köpers als Material in der Kunst. Was "danach" geschieht, ist allerdings überraschend und oft auch aufregend, wie die Arbeiten der Künstlerinnen beweisen.
18.30 Uhr: Vortrag „Before, now, after: Performance im Moment und in der Zeit”,
Sibylle Omlin, Directrice, ECAV, Sierre (Schweiz)
19.00 Uhr: Performance
Ausstellungsdauer: FR 22. Jänner 2016– SA 13 Februar 2016
Künstler_innen: Daniela Grabosch, Angelika Wischermann, Elisabeth Falkinger, Elisabeth von Samsonow
Konzept: Christiane Krejs
WEITERE VERANSTALTUNGEN DER REIHE:
Performance, Ausstellung, Vortrag und Gespräch
FRAME IT. ÜBER DAS VERHÄLTNIS VON AKTION UND DOKUMENT
DO 25. Februar 2016, 18.30 Uhr
Die Frage nach den Möglichkeiten, Performance zu archivieren und festzuhalten, gibt den Rahmen für diesen Abend vor. Der Kunstraum Niederoesterreich plant ein Archiv für Performancekunst. Neben praktischen Überlegungen, stellen sich Fragen nach der Überlieferung und Übersetzung des Mediums sowie nach der Adäquatheit der unterschiedlichen Dokumentationsformen: Mit welcher Motivation wollen wir einem Medium fragile Dauer verleihen, dessen wesentlichste Eigenschaft die kurze Präsenz in der Durchführung ist? Auch die künstlerischen Arbeiten dieses Abends und der Ausstellung beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Aktion und Dokument.
Ausstellungsdauer: FR 26. Februar 2016 - SA 05. März 2016
Künstler_innen: Ana Mendes, Iris Dittler, Bettina Kattinger, Andrej Polukord, Sööt/Zeyringer
Konzept: Marlies Surtmann
Veranstaltungstermine:
DO 25. Februar 2016: Vortrag von Pascale Grau, Gesprächsrunde mit Pascale Grau, Angela Strohberger, Romy Rüegger u.A..
Workshop mit Iris Dittler (tba)
Performance und Ausstellung AURA UNDERCOVER
DO 15. September 2016, 19 Uhr
Ein Ausstellungsraum muss viel aushalten. In ihm wird installiert und performt, Ausstellungen werden eröffnet, Kontakte geknüpft, man zeigt sich und zeigt Kunst. Hier treffen sich Erfolg und Niederlage, Begeisterung und Langeweile, Gunst und Missgunst. Der Ausstellungsraum kann sich nicht zurückziehen. Er ist ein Archiv.
Verändert sich ein Ausstellungsraum durch die permanente Einwirkung künstlerischen Ausdrucks?
Ausstellungsdauer: FR 16. September 2016 – SA 01. Oktober 2016
Künstler_innen: Cornelia Fachinger, Remigius Gnetner/Janine Maria Schneider,
Lena Lieselotte Schuster, Georg Winter/S_A_R Projektbüro
Konzept: Cornelia Fachinger, Lena Lieselotte Schuster
Veranstaltungstermine:
SA 01. Oktober 2016: Teilnahme im Rahmen der Langen Nacht der Museen
Performancereihe 2016 m e a n w h i l e . . .
Performance ist ein eindrückliches Medium - Konzentration aller Möglichkeiten auf eine kurze Zeitspanne - ein intensiver Eindruck für die Erinnerung, denn sie ist die einzig beständige Konstante dieser Kunstform. So das Klischee.
Doch uns interessieren die Zwischenräume, die tragenden und verbindenden Elemente zwischen den punktuellen Aufführungen, eine erweiterte Form der Sichtbarkeit und Sichtbarmachung von Performance.
m e a n w h i l e . . . ist kein Programm.
m e a n w h i l e . . . ist eine Frage.
Was geschieht mit Performance, wenn die Scheinwerfer der Aufmerksamkeit weiterwandern, die Aufführung vorüber ist? Was ermöglicht Performance? Wie entwickelt sie sich weiter? Was finden wir, wenn wir uns mit den Zwischenräumen beschäftigen?
Und mit welcher Motivation wollen wir einem Medium eine fragile Dauer verleihen, dessen wesentlichste Eigenschaft die kurze Präsenz in der Durchführung ist?
Kuratorin: Sissi Makovec
Aussender / Besucherinfos: KUNSTRAUM NIEDEROESTERREICH, Niederösterreichische Museum Betriebsges.m.b.H, Herrengasse 13, 1014 Wien, Tel 01/90 42 111, office@kunstraum.net , www.kunstraum.net