Der österreichische Künstler Florian Schaumberger stellt derzeit einen Querschnitt seines Schaffens sowie neue Arbeiten in Wien aus. Schaumberger zählt zu den wenigen österreichischen Bildhauern in der Tradition der Eisen- und Stahlplastik.
Albertina-Direktor Dr. Klaus Albrecht Schröder verwies in seiner Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung sowohl auf die Leistungen Schaumbergers im Zusammenhang mit dem Themenkomplex Kunst im öffentlichen Raum - von dem Bildhauer stammt unter anderem die monumentale Großplastiken „Euro 2000“ vor dem Druckereigebäude der österreichischen Nationalbank in Wien sowie auch das „Denkmal der Exekutive“ auf dem Wiener Heldenplatz - als auch in besonderem Maße auf die Werkserie der so genannten Tafelbilder, die in den letzten Jahren entstanden ist. Arbeiten, bei denen einem so Schröder, „das Lächeln im Halse stecken bleibt“ und die „mit zum Ernstesten gehören, das die österreichische Skulptur hervorgebracht hat.“
Die Ausstellung in der Galerie Straihammer und Seidenschwann ist noch bis zum 2. April zu sehen, weiters wird die Galerie mit Arbeiten des Künstlers auch auf der Art Austria im Leopold-Museum (10.-13. März) vertreten sein.
Noch ein literarischer Terminhinweis: Der österreichische Schriftsteller Julian Schutting wird im Rahmen der Ausstellung unter dem Titel „Betrachtungen über die Bildende Kunst“ am 15. März, ab 19 Uhr in der Galerie Straihammer und Seidenschwann aus seinen Texten lesen, unter anderem einen Essay, den Schutting bereits 2012 über die Arbeiten von Florian Schaumberger verfasste.
Aussender: Elisabeth Ruckser, elisabeth@ruckser.net , Tel 0664/311 14 48, Galerie Straihammer und Seidenschwann, 1010 Wien, Grünangergasse 8, straihammer@galerie-sunds.at , Tel 0664/355 34 98, www.galerie-sunds.at