Seitenbereiche:
  • zum Inhalt [Alt+0]
  • zum Hauptmenü [Alt+1]

  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN
Hauptmenü:
  • ALLE NEWSLETTER-BEITRÄGE
  • NEWSLETTER BESTELLEN

Hauptmenü ein-/ausblenden
Inhalt:
Veranstaltungen und Festivals

Römermuseum Tulln

Wieder geöffnet ab 19. März!

Ab 19. März ist das Römermuseum Tulln wieder für die Besucher geöffnet und bietet Einblicke in das Leben in Tulln, als die Stadt noch „Comagena“ hieß – denn schon vor 2.000 Jahren herrschte reges Treiben in der Donaustadt. Die offizielle Eröffnung mit einem spannenden Vortrag über „Verwundetenfürsorge und Sanitätsdienst im römischen Heer“ findet zwei Wochen später, am Freitag 1. April, statt.

Das Römermuseum ist seit vielen Jahren ein Fixpunkt in der kulturellen Landschaft Tullns für historisch interessierte Gäste und Schulklassen – und lässt seine Besucher dennoch immer wieder Neues entdecken. Ab 19. März erwartet die Gäste u.a. wieder ein Modell, das die Lage des Kastells im heutigen Stadtplan zeigt und uns bewusst werden lässt, auf welchen Wegen der Römer wir noch heute wandeln.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Darstellung des militärischen Lebens im Lager Comagena. Umfangreich sind auch die originalen Objekte, die das zivile Leben dokumentieren: Schmuck, Gläser und Tonwaren, Inschriftsteine sowie Reste von Grabbauten und ein großer Münzschatz sind zu bestaunen. Ein Paar in keltischer Tracht zeigt die Kleidung der Einheimischen.

Saisonstart mit Vortrag zur römischen Sanitätsdienst
Während das Museum für die Besucher am 19. März öffnet, findet der offizielle Saisonstart am 1. April, um 19 Uhr statt. Dr. Rupert Breitwieser von der Universität Salzburg wird dabei einen Vortrag zum Thema „Verwundetenfürsorge und Sanitätsdienst im römischen Heer“ halten.
Traumatologie und Wundversorgung gehören zu den individuellen Erfahrungen aller Menschen. Gerade im Kampf sind sie von essentieller Bedeutung. Die Bedeutung einer effizienten Chirurgie und Wundversorgung als Basis für einen problemlos funktionierenden Militärapparat wurde zu allen Zeiten erkannt und hat im Konzept des kaiserzeitlichen römischen Sanitätsdienstes einen Entwicklungsstand erfahren, der erst langsam in den modernen Armeen des 19. Jahrhunderts wieder erreicht worden ist.

Baubefunde, Funde von antikem medizinischem Gerät, sowie literarische, epigraphische und ikonographische Belege, auch aus der Austria Romana, legen ein gutes Zeugnis über die Entwicklung, vielfältige Art und Funktionsweise des römischen Sanitätsdienstes ab und werden näher vorgestellt.

Sonderausstellung zu Medizin und Körperpflege
Gleichzeitig mit der offiziellen Eröffnung am 1. April, startet auch die Sonderausstellung „Schlangenstab und Strigilis“, in deren Mittelpunkt die Medizin und Körperpflege an den Grenzen des römischen Reiches steht. Durch die Kooperation mit dem Archäologischen Park Carnuntum konnte aus einem reichen Fundus an Exponaten aus dem Siedlungsgebiet von Carnuntum geschöpft werden. Dazu zählen die Grabplatte des Arztes Eucratus, der marmorne Kopf des Heilgottes Aesculap und sein Schlangenstab sowie ein reiches medizinisches Instrumentarium und viele Gerätschaften rund um die Körperpflege, wie Kämme, Spiegel und Körperschaber (lat. strigilis), die das Thema mit seinen unterschiedlichen Facetten veranschaulichen. Die zeitlos wirkenden Exponate erlauben es zudem, einen Bogen bis in die heutige Zeit zu spannen.

Römermuseum Tulln
3430 Tulln, Marc-Aurel-Park 1b, Tel. 02272 690 189, www.roemermuseum-tulln.at
Geöffnet 19. März – 30. Oktober 2016, jeweils Mittwoch - Sonntag und Feiertag 10 – 17 Uhr

Saisoneröffnung mit Vortrag „Verwundetenfürsorge und Sanitätsdienst im römischen Heer“, Freitag 1. April 2016, 19 Uhr
Sonderausstellung „Schlangenstab und Strigilis – Medizin und Körperpflege an den Grenzen des römischen Reiches“, 1. April – 30. Oktober 2016
Gerne führt das fachkundige Team Gruppen nach Vereinbarung unter 02272 690 189 durch die Zeit der Römer. Für Schulen werden altersspezifische Vermittlungsprogramme angeboten.
Das Römermuseum Tulln ist Träger des Österreichischen Museumsgütesiegels

Aussender / Rückfragen: Andreas Pimperl, Tourismus, Wirtschaft, Kultur und Öffentlichkeitsarbeit, Stadtamt Tulln a. d. Donau, Minoritenplatz 1, 3430 Tulln, Tel 02272/690-135, andreas.pimperl@tulln.gv.at , www.tulln.at , www.facebook.com/tullnistschoener

Weitere Beiträge von diesem Tag Alle Newsletter-Beiträge anzeigen

Startseite

Kulturvernetzung NÖ auf Instagram
Kulturvernetzung NÖ auf Facebook
Kulturvernetzung - Kultur.Region.Niederösterreich
Projekte der Kulturvernetzung Niederösterreich
  • Viertelfestival
  • Tage der offenen Ateliers
  • Come In! Galerie
  • Come On! - Fördermöglichkeiten für Jugendkultur in Niederösterreich
  • klimaschonend Kultur veranstalten
  • „Artist in Residence“ im Bereich Literatur in Waidhofen/Ybbs
  • Pop-up-Galerien
  • KunstStoff - das Magazin der Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH
Gefördert von
Presseservice
  • Presseaussendungen
  • Pressefotos
Orientierung
  • Übersicht
  • Suche
  • Hilfe
Impressum
  • Datenschutzerklärung
Kulturvernetzung Niederösterreich GmbH 2026
Seitenanfang
nach oben springen