AUS DEN WEITEN DER STEPPEN ZENTRALASIENS
Die Erzählungen und die Musik aus Kasachstan entführen sie in die Welt der Bakhsy, der kasachischen Schamanen. Sie musizierten zum Heilen auf der Kobyz, deren Klang bis in die 20er Jahre des vorigen Jahrhunderts böse Geister, Krankheit und Tod bannen durfte. Dann kam es zum Verbot des Schamanismus durch die Sowjetbehörden. Heute lebt er wieder auf.
Die „Stimme der Winde" weht am Gründonnerstag, am Tag der Rückkehr der Geister, so glauben Kasachen heute noch. Die Seelen der verstorbenen Verwandten werden schwer und verlieren Kraft durch unsere Sünden. Um sie zu besänftigen und zu „be-weiß-en" werden rituelle Brote aus 7 weißen Komponenten gebacken, an Nachbarn verteilt und im Namen der Toten gegessen. So werden alle beglückt, aufgehellt und erleichtert.
Passend zum Tag im christlichen Kalender präsentieren beide Künstlerinnen
ferne, urige und nachdenkliche spirituelle Heilkunst der Musik und Erzählung.
Raushan Orazbaeva, Ethnomusikerin (Kyl Kobyz)
Meimankhan (Mimi) Beken, Erzählerin
Eintritt: Vorverkauf: € 20,-/ ermäßigt: € 15,- // Abendkasse: + € 2,-
Kooperation des Jazzclub Melk mit der Wachau Kultur Melk
Es gibt 50% Ermäßigung für Jazzclubmitglieder!
Aussender: Jazzclub Melk, jazzclub.melk@aon.at