Was ist der künstlerische Eigensinn? Das ist ein in sich hineinhorchen, und noch mal in sich hineinhorchen und ganz genau feststellen, was die Kunst, die da ganz tief in einem sitzt (und sich ängstigt, natürlich, denn die Welt will sie ja nicht), was diese Kunst will, und dann ohne Rücksicht auf Lehrmeinungen und Gesellschaft und Theorie das tun, was die Kunst will. Besonders Theorie und Lehrmeinungen hindern den Künstler(fast noch mehr als das Finanzamt).
Irene Konrad erzählt in ihren Grafiken und Leinwänden Geschichten, verarbeitet in abstrakter Bildfindung. Ausgangspunkt kann zum Einen das "einfach Sichtbare" sein, aber ebenso das Unsichtbare, innere Bilder, seelische Vorgänge und Empfindungen. Sie verzichtet in ihrer Malerei auf naturgetreue Abbildungen und klar erkennbare Strukturen, bewusst spielt sie mit dem Wechsel von Abstraktion, Informell und Gegenständlichem bis hin zu monochrom anmutenden Farbflächen. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind großformatige Leinwände in Öltechnik und grafische Blätter aus der Radierung.
Künstlerin: Mag. Irene Konrad, geboren 1961, lebt und arbeitet die Künstlerin in Wien und Niederösterreich. Studium ab 1993 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien, mit der Studienrichtung: Malerei & freie Graphik bei Prof. Adolf Frohner und Prof. Sigi Schenk, mit abschließender Diplomprüfung 1998. www.konrad-art.net
Geöffnet bis Mitte Juni zu den Öffnungszeiten des Bildungshauses, bitte nachfragen: Bildungshaus, Schlossbergstr. 8, 2114 Großrußbach, www.bildungshaus.cc
Aussender: Bildungshaus Großrußbach, Dipl.-Päd. Franz Knittelfelder, Tel 02263/66 27, 0664/330 71 98, f.knittelfelder@bildungshaus.cc , www.bildungshaus.cc