In der Ausstellung der NöART sind folgende Künsterinnen und Künstler vertreten: Georgia Creinmer, Tone Fink, Uwe Hauenfels, Stefanie Holler, Karl Karner, Roman Pfeffer, Martina Pruzina-Golser, Florian Raditsch, Peter Sandbichler, Judith Saupper, Esther Stocker.
Zur Ausstellung: „Was es gibt“ ist einer der meistrezipierten Aufsätze des US-amerikanischen Philosophen W.V. Quine. Quine bringt die Frage nach der Grundstruktur der Wirklichkeit auf die kürzestmögliche Formulierung: „Was gibt es?“ und gibt gleich auch die bündigste Antwort: „Alles“. Es gibt sie daher nicht – die Sicherheit in unserer Wahrnehmung. Und die Kunst ist eine jener Disziplinen, die eine vorgebliche Sicherheit, Erwartbarkeit sinnlich-visueller Ordnungen ohnedies gerne in Frage stellt. Ebenso ist der Zufall oder zumindest der kalkulierte Zufall im Arbeitsprozess eine wesentliche Komponente im Werk vieler Künstler und Künstlerinnen. „Unexpected Forms“ zeigt daher – mit einem gewissen Schwerpunkt auf das Material Papier – Werke, die mit der Verschiebung von Formen arbeiten, wie die geknüllten geometrischen „Papierknäuel“ von Esther Stocker oder mit immanenten Materialprozessen wie Walter Weer oder Tone Fink. Ebenso Teil der Ausstellung sind Zeichnungen von Martina Pruzina-Golser, Florian Raditsch oder Stefanie Holler, die sich an der Wirklichkeit orientieren. Doch die Unmittelbarkeit der Darstellung lässt uns die realen Gegenstände oder Pflanzenformen nahezu als abstrakt erscheinen – so antwortet auch die Natur mit ihren oft erstaunlichen Formen auf die Frage: „Was gibt es?“ stets mit „Alles“.
Die Ausstellung ist donnerstags und freitags von 15 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 10 bis 12 Uhr bis zum 24. April 2016 geöffnet.
Aussender / Infos: Galerie grenzART, 2020 Hollabrunn, Sparkasseg. 1, office@grenzart.org , www.grenzart.org , Öffnungszeiten: Do, Fr 15 bis 18 Uhr, Sa, So 10 bis 12 Uhr