Oskar Kokoschka Geburtshaus in Pöchlarn
Im Jahr 2016 lädt die Oskar Kokoschka Dokumentation zur Ausstellung „OSKAR KOKOSCHKA. Theater–Leben“. Kokoschkas frühe Dramen und Bühnenwerke wie „Mörder Hoffnung der Frauen“, „Hiob“ oder „Orpheus und Eurydike“ zählen zu den wichtigsten Werken des Expressionismus und inspirieren die Theater- und Kunstwelt bis heute zu immer neuen Inszenierungen.
Während der Maler, Grafiker und Dramatiker in jungen Jahren seine eigenen Dichtungen auf die Bühne brachte, widmete er sich ab den 1950er-Jahren der Umsetzung von Werken anderer Künstler. Die Bühnen- und Kostümentwürfe zu den Dramen Ferdinand Raimunds am Wiener Burgtheater Anfang der 1960er-Jahre zählen zu Kokoschkas Höhepunkten als Theater-Künstler. Seine Arbeiten verwandelten die Bühnen in einen dynamischen Raum aus Licht und Farbe und ließen – laut zeitgenössischer Kritik – so „manchen Theaterabend zu einem alle Sinne ansprechenden Theaterfeste“ werden.
Originalkostüme, Bühnenentwürfe, Plakate, Fotos und Illustrationen bieten einen umfangreichen Einblick in das vielseitige Werk Oskar Kokoschkas und beleuchten seinen Beitrag zur Theatergeschichte des 20. Jahrhunderts.
Kuratorin: Mag.a Anna Stuhlpfarrer, Preis: € 5., / ermäßigt € 3,50
Öffnungszeiten: täglich 10–17 Uhr
Die Eintrittskarte berechtigt auch zum Besuch der Ausstellung „KOKOSCHKAS - ODYSSEE“ in Melk.
Aussender / Kontakt: Oskar Kokoschka Dokumentation Pöchlarn, Regensburgerstraße 29, 3380 Pöchlarn, Tel 02757/76 56 oder 02757/23 10/14, oskar.kokoschka@poechlarn.at , www.oskarkokoschka.at