Wir dürfen vorfreudig gespannt sein auf den 15er-Jahrgang. Darum geht’s nämlich beim 15. WeinKult. „Weil einen schlechten Wein, den trinken wir nicht, neinnein!“ – Was hat sie denn jetzt, die Hofintendanz, verkörpert durch den an sich langjährig verdienten Herrn Hofintendanten Dokter Bertl Mütter, so eine No-Na-Floskel herauszulassen? Gemach, gemach. Wir wissen ja, dass er gerne mit sinnigen Anspielungen jongliert. Nämlich: „Nein, diese Suppe ess ich nicht!“ nennt sich das literarisch-musikalische Programm, in dem Maria Hofstätter, Martina Spitzer und Martin Zrost auf der blühenden Wiese des Ungehorsams grasen. Angepasst an WeinKult-Usancen, präsentieren sie wesentliche Teile ihrer Erfolgsrevue mit Texten von u.a. Dostojewski, Hader, Kafka, Nestroy, Brecht und Melville, bei der es mal skurril und humorvoll, dann wieder besinnlich ernst zugeht.
Maria Hofstätter ist eine der spannendsten Darstellerinnen des neuen österreichischen Films, zuletzt etwa als Komissarin im OÖ-Landkrimi, in dem auch Martina Spitzer (wir kennen sie auch als Sekretärin des Braunschlager Bürgermeisters) eine zwielichtige Rolle spielt. Am WeinKult können Sie sie aus nächster Nähe erleben!
Fürs spontane Musizieren beim WeinKult dürfen wir uns auf alte Vertraute freuen: Christoph Cech ist nach einem Jahr Pause wieder an Wurlitzer und Schlagzeug dabei, Sascha Lackner kehrt mit seinem Kontrabass zurück und Martin Zrost (den man auch vom Trio Lepschi kennt) wird Saxophon, Bassklarinette und Gitarre dabeihaben. Bertl Mütter mit Mut- und Wunderhorn führt als Master of Ceremonies alles mit gewohnt Großer Grandezza zu einem amüsanten feierlich-kulinarischen Ganzen zusammen.
ANNE MARIE AMBROZY, Malerei
Anne Marie Ambrozy, geb. in Tulln, Studium bei Prof. F.X. Ölzant und Prof. Zens an der Akademie der bildenden Künste, mag. art, zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland, Preise; Symposien. Kunst im öffentlichen Raum“, Ziersdorf. : „Übergang“ lebt und arbeitet in Altenwörth, NÖ; atelier „ambrozya“. Ihre ausdruckstarken Werke bringen immer wieder das Thema „Frau-sein“ in den Vordergrund und zur Auseinandersetzung. Auch Heimat und Beheimatung in unserem Körper sind Thema - sowie die Begrenztheit des Daseins. In Ihren plastischen Werken verwendet sie Materialien wie Granit oder auch sanftes Material wie z.B. Donauweiden: Die Schönheit, Struktur, Farben und Formen der Natur – übersetzt durch Ihr Empfinden - kommen in den letzten Jahren auch durch Bilder und Collagen intensiv zum Ausdruck und werden durch Farbe noch exakter – und neu betrachtet. – Auszug Rezension: Friedrich J. Damköhler; Literat, Begründer ARTSchmidatal. Als Kunstpädagogin gibt sie ihr Fachwissen auch gerne in Kursen weiter.
Einlass 17 Uhr, Beginn 18 Uhr, Eintritt €35.-. Begrüßung und Vorstellung, im fließenden Übergang Musik, Literatur, Malerei und Wein, dazwischen Buffet von eigenen Produkten des Demeterhofes Wimmer-Czerny, dazu Weine des aktuellen Jahrgangs
Ort: Weingut Wimmer, Obere Marktstraße 37, 3481 Fels am Wagram, www.wimmer-czerny.at
Aussenderin: Anne Marie Ambrozy, www.ambrozya.com