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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Kunstwerkstatt Kloster im Klösterreich

Neuer Folder lässt in die Kultur der Klöster eintauchen

Das Klösterreich, die Vereinigung zur Förderung der kulturellen und touristischen Aktivitäten der Klöster, Orden und Stifte in Österreich und dem benachbarten Ausland, hat kürzlich den Folder „kunst.werk.statt Kloster" herausgegeben, der dazu einlädt, in die Kultur der Abteien, Klöster und Stifte einzutauchen, die als architektonischer Ausdruck geistlicher Lebenswelten mit ihren Fresken, Gemälden, Skulpturen und Bildnissen von einem tiefen, Jahrhunderte alten Kunstverständnis, getragen vom Geist des Glaubens, zeugen und Besuchern zudem vielfach ermöglichen, in diesen „Werkstätten des Glaubens" selbst zum Künstler zu werden.

So legen im Benediktinerstift Altenburg, wo aktuell die Sonderausstellung „much. Barock war gestern" zu sehen ist, insgesamt zehn Fresken Zeugnis über das wertvolle künstlerische Schaffen des Südtiroler Barockmalers Paul Troger ab (www.stift-altenburg.at). Im Prämonstratenserstift Geras wiederum wird unter dem Motto „Adria Zach, ein Leben für Geras" das Wirken des 1916 verstorbenen Abtes im Sinne des Glaubens und der Kunst veranschaulicht (www.stiftgeras.at).

Im Benediktinerstift Göttweig werden die jährlich wechselnden Sonderausstellungen - bis 1. November „Heiliges Jahr 2016. Wallfahrt nach Rom" - aus den eigenen Sammlungen, vor allem aus der Graphischen Sammlung, gestaltet (www.stiftgoettweig.at). In Herzogenburg birgt das Augustiner-Chorherrenstift nicht nur dank seiner über 900-jährigen Geschichte eine Vielzahl barocker und gotischer Kunstwerke in sich, auch die Moderne hat hier einen künstlerischen Ort gefunden (www.stift-herzogenburg.at).

Im Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg wiederum widmet sich die Jahresausstellung bis 15. November unter dem Titel „Der Erzherzogshut" der 400-jährigen Geschichte der österreichischen Krone. Parallel dazu gibt es in der Galerie der Moderne zeitgenössische Interpretationen sakraler Themen (www.stift-klosterneuburg.at). Im Benediktinerstift Melk erzählt u. a. eine Sonderausstellung bis 31. Dezember die wissenswerte Geschichte der 650-jährigen Beziehung des Klosters Melk mit der Universität Wien (www.stiftmelk.at).

Im Benediktinerstift Seitenstetten vergleicht die Ausstellung „Schau ma amoi" Ideen und Werte des Ordensgründers Benedikt von Nursia, des Staatsvertrags-Kanzlers Julius Raab und der heutigen, global agierenden Wirtschaft (www.stift-seitenstetten.at). Im Zisterzienserstift Zwettl schließlich präsentiert das neue Schaudepot im Prälatenoratorium die Prunkstücke der Klostersammlung im originalen Ambiente (www.stift-zwettl.at).

Nähere Informationen und den Folder „kunst.werk.statt Kloster" bei der Klösterreich-Geschäftsstelle unter 02735/5535-0, e-mail info@kloesterreich.at und www.kloesterreich.at .

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