Mahnmal Friedenskreuz St. Lorenz
Buchpräsentation und Podiumsdiskussion
Sa, 4. Juni 2016, 20 Uhr, Schloss Rossatz, 3602 Rossatz-Arnsdorf
Am Anfang stand ein Kreuz am Welterbesteig in der Wachau. Der „Kampfgruppe Jockisch“ gewidmet und von Unbekannten mit einem Wehrmachtshelm und Lorbeerkranz versehen, verlangte es nach einer Klarstellung. Der künstlerischen Intervention von Martin Krenn – einer Adaption John Heartfields satirischer Fotomontage „Deutsche Eicheln 1933“ – gingen umfassende historische Recherchen zur Partisanenbekämpfung im Zweiten Weltkrieg in Slawonien und Bosnien voran.
Diese Forschungsergebnisse werden nun erstmals in einem Katalog präsentiert, indem ebenso nach der Rolle der österreichischen Wehrmachtssoldaten im Krieg sowie nach der Relevanz von Kunst für Gedenken und Erinnerungskultur gefragt wird.
„In diesem Buch wird mit der Vergangenheit ehrlich umgegangen. (…) Denkmäler sind nämlich dazu da, zum Denken anzuregen. Und nicht dazu, Mythen festzuschreiben.“ (Susanne Scholl)
Buchpräsentation und Podiuksdiskussion mit: Erich Polz (Bürgermeister Rossatz-Arnsdorf), Martin Grüneis (Abt. Kunst und Kultur), Robert Streibel (Historiker), Gregor Kremser (Historiker und Kunstvermittler), Martin Krenn (Künstler), Cornelia Offergeld (Kunsthistorikerin), Johanna Tradinik (Sprecherin der Bundesjugendvertretung)
Moderation: Petra Erdmann
Shuttlebus nach St. Lorenz, Wachau, einschließlich Wanderung zum Mahnmal. Abfahrt: 16:00, Rückfahrt: ca. 22:30. Unkostenbeitrag EUR 5,-. Um Anmeldung bis 2. Juni 2016 wird gebeten unter 02742/9005 16273. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Programmänderungen vorbehalten. Weitere Informationen unter ...
„…was haben wir dann heute?“ Eröffnung der temporären Interventionen von Danica Dakic, Petja Dimitrova, Oliver Ressler und Anna Witt. Kuratiert von Maren Richter
So, 5. Juni 2016, 14 Uhr, Schallaburg
„…was haben wir dann heute?“ ist ein Beitrag von Kunst im öffentlichen Raum Niederösterreich zur aktuellen Ausstellung in der Schallaburg „Die 70er. Damals war Zukunft“. Vier Künstler_innen wurden dazu eingeladen, ein bevorzugtes Medium der 1970er Jahre – das Plakat – künstlerisch zu aktualisieren und zu gestalten. Mit künstlerischen Beiträgen von Danica Dakic, Petja Dimitrova, Oliver Ressler und Anna Witt.
„Aus vier verschiedenen Regionen Europas kommend, hat sich für die Künstler_innen die Zukunft der 1970er Jahre in jeweils anderen politischen wie gesellschaftlichen Versprechungen fest- und fortgeschrieben. Wie äußert sich heute die (damalige) Zukunft, für wen und welche Größenordnungen wird sie gemacht?“ (Maren Richter) Weitere Informationen unter ...
Aussender: Pittner Aylin (K1), aylin.pittner@noel.gv.at