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Veranstaltungen und Festivals

Das Heidemädchen von Kröllendorf

Premiere 8. Juli, 20 Uhr im Schloss Kröllendorf, Allhartsberg

900 Jahre Allhartsberg  -  Volksstück mit Musik in 5 Akten  - Neufassung: Anton Steingruber

Freitag, 8. Juli (Premiere)
Sa, 9. Juli, So, 10. Juli, Fr, 15. Juli, So, 17. Juli, Fr, 22. Juli, Sa, 23. Juli
Beginn: 20 Uhr

Karten: Gemeindeamt Allhartsberg, Tel 07448/23 36 und gemeinde@allhartsberg.gv.at

Das Schauspiel „Das Heidemädchen von Kröllendorf“ wurde um 1923 von Pfarrer Josef Brückler aus Winklarn nach einer Sage geschrieben. Das Schloss Kröllendorf wurde urkundlich 1034 erstmal erwähnt, dürfte aber bis ins 5. Jhdt zurückgehen.

Der Allhartsberger Anton Steingruber (Opernsänger und Musiker) ist der Intendant der Neuproduktion im Jubiläumsjahr. Er bearbeitete das Schauspiel als „Volksstück mit Musik“ in wochenlanger intensiver Arbeit und komponierte dazu Musik. Ebenso entwarf er ein praktikables Bühnenbild und führt Regie in diesem Schauspiel, das direkt vor dem Schloss Kröllendorf – am Ort des damaligen Geschehens – im Juli zur Aufführung gebracht wird.

Das „Heidemädchen von Kröllendorf“, erklärt Steingruber, sei ein Theaterstück voller Emotionen, in dem Freud und Leid nahe nebeneinander liegen und die Situation der Legende bestens widergespiegelt werde.

Die Bereicherung durch acht Musiknummern – Texte und Musik aus der Feder des Regisseurs –bringt zusätzlich Farbe in das Stück. Begleitet werden sie von Julia Reitbauer – Harfe, der „Allhartsberger Gmiatlichkeit“ und den „Grobn Buam“. Nicht zuletzt ist es etwas Besonderes, dass Bgm. LAbg. Anton Kasser persönlich den „Grafen von Kröllendorf“ verkörpert.

Anlässlich unseres 900-Jahr-Jubiläums möchten wir Sie alle herzlich zu unseren Aufführungen des Volksstückes vor dem Schloss Kröllendorf einladen. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihren zahlreichen Besuch!

Die Sage vom „Heidemädchen von Kröllendorf“

Vor mehr als hundert Jahren stand die Forstheide zwischen Amstetten und Kröllendorf im üblen Rufe, denn in den stundenweiten Wäldern verbarg sich allerlei Raubgesindel. Alleinfahrende Wagen wurden ausgeraubt und in die Ybbs geworfen, mancher Wanderer verschwand auf Nimmerwiedersehen. Die Gerichte von Waidhofen/Y. und Amstetten ließen die Forstheide oftmals durchstreifen, man fand zwar Lagerplätze, aber die Räuber selbst blieben immer verborgen.

In der Nähe des Kröllendorfer Schlosses hauste damals die alte Dorfliese, eine verrufene Person, einsam in einer zerfallenen Hütte. Eines Tages tauchte nun in Liesens Hütte ein elfjähriges Mädchen mit kohlschwarzen Haaren und Augen auf. Dina, so nannte sich der neue Ankömmling, bettelte in der ganzen Umgebung für die alte Dorfliese und spähte dabei jedes Haus aus, denn beide standen im Dienste der Räuberbande, deren Häuptling das Kind jedes Mal blutig schlug, wenn es zu wenig heimgebracht hatte. So wuchs das Kind in bitterer Armut und schlechtester Gesellschaft auf.

Durch Zufall kam Dina mit der gleichaltrigen Emilie, der kränklichen Tochter des Kröllendorfer Schlossherrn zusammen. Emilie nahm Dina freundlich auf und unterwies das Zigeunerkind in den Grundlehren des ihm völlig unbekannten Christentums. Dina fand eine herzensgute Freundin und hörte endlich einmal gute Worte. Der Dank für diese liebe Behandlung sollte nicht ausbleiben.

Eines Tages fuhr Emiliens Mutter mit einem Pferdewagen durch die Heide. Nach wenigen Stunden schleppte sich der Kutscher blutüberströmt zurück und meldete dem Schlossherrn, dass der Wagen inmitten der Heide von Räubern überfallen worden sei. Die Sturmglocke von Kröllendorf läutete sofort viele Menschen zusammen, die nach der beliebten Schlossherrin forschten. Doch alles Suchen blieb vergebens, auch Dina war spurlos verschwunden. Als aber die VerzweifIung im Kröllendorfer Schloss aufs Höchste gestiegen war, erschien dort eines Abends Dina und versprach mit Emilie deren Mutter zu befreien. Beide Mädchen schlichen aus dem Schloss und durcheilten in stockfinsterer Nacht die unheimliche Heide.
Unter einem dichten Gestrüpp hob Dina einige Steine vom Boden, eine Falltür kam zum Vorschein und beide Mädchen tasteten sich durch einen unterirdischen Gang, der in eine Höhle mündete. Hier lag die Schlossherrin gefangen. Schnell wurde die Gefangene ihrer Fesseln entledigt und alle drei huschten wieder unbemerkt auf demselben Wege ins Schloss zurück.

Unbeschreiblich war die Wiedersehensfreude! Die Räuber verschwanden, von der Angst gepackt, für immer aus der Gegend. Dina, deren Ziehmutter den Tod gefunden hatte, fand nun im Schloss die liebevollste Aufnahme. Sie brachte mit den ihr bekannten Heilkräutern aus der Heide der kranken Freundin die völlige Gesundheit und das Heidemädchen lebte noch lange glücklich und zufrieden im Schloss Kröllendorf.

Aussender: Martina Kittinger, Marktgemeinde Allhartsberg, martina.kittinger@allhartsberg.gv.at

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