Manche verlassen es für immer, andere kommen gerne zurück. Auch Anita Niemann ist zurückgekommen mit vielen neuen Bildern, die sie vom 5. August bis 2. Oktober 2016 im Kulturheurigen „Zum Rosengartl“ in Eckartsau präsentiert. Die kräftigen, farbstarken Bilder sind nicht nur dekorativ, sondern regen auch die Fantasie des Betrachters an, sich mit den Aussagen und Inhalten der Gemälde zu beschäftigen.
Anita Niemann, geboren 1959 in Wien, erste Begegnung mit der Kunst an der pädagogischen Akademie in Wien, Kurse bei Prof. Kolnago, akademischer Maler, Andreas Haushofer und Karl Moser anfänglich Aquarelle und Kohlezeichnungen, in den letzten Jahren Beschäftigung mit Acryl
Die Künstlerin stammt aus dem Marchfeld und lebt mit ihrer Familie seit 1980 in Arbesbach, im Waldviertel, sie ist dort auch an der Volksschule tätig. Bei den Acrylbildern besteht der Grund meist aus Spachtelmasse. Die Bilder entstehen nicht aus einem fixen Konzept, sondern entwickeln sich im Laufe des Malens. Der dahinterstehende Gedanke ist lediglich die Fantasie des Betrachters anzuregen. Die Bilder beginnen abstrakt, werden in gewisser Weise konkret, lassen aber dennoch viele Interpretationsmöglichkeiten zu. „Das Malen ist Abenteuer“ - so die Aussage der Künstlerin. In den neueren Arbeiten nimmt die Auseinandersetzung mit der Farbe stetig zu. Der Ausdruck der Farbe steht jetzt im Vordergrund. Die Verwendung verschiedenster Materialien wie Holz, Glas und Naturmaterialien kommen vermehrt zum Einsatz.
Kulturheuriger „Zum Rosengartl“, Obere Hauptstrasse 20, 2305 Eckartsau, Tel.: 02214/2883 oder 0664/44 55 224, www.zum-rosengartl.at
Aussender: Kunst und Kultur aus dem Marchfeld, kult-ur@A1.net