Doris Libiseller: In der figuralen Werkgruppe ist der Mensch ein widersprüchliches Ganzes: positiv und negativ, aufbauend und zerstörend, hegend und verletzend. Die neueren Werke zeigen eine reduzierte Formensprache. Durch Eingriffe wie Strukturen, kleine Öffnungen, polierte Stellen und Farbnuancen steigert sich die Kraft der einfachen plastischen Form.
Irena Rácek arbeitet bereits seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kunst und Archäologie. Ihre Werke entstehen – analog zur Arbeit der Archäologen – durch schichtweises Abtragen von Bedeutungsebenen. Sowohl ihre Inspiration als auch das Material ihrer Arbeit entnimmt sie prähistorischen Ausgrabungsstätten. Es scheint, als wolle sie diesen Orten etwas von ihrer, über die Jahrtausende in Vergessenheit geratenen, kultischen Bedeutungen zurückgeben.
Bei der Vernissage werden Originalarbeiten verlost!
Kinderführung – Samstag 17. Sept. 2016, 10 – 11.30 Uhr. Für Familien mit Kindern ab 5 Jahren – keine Anmeldung erforderlich!
Ausstellungsdauer: bis 9. Oktober, Do/Fr 15 – 18 Uhr, Sa/So 10 – 12 Uhr
Aussender / Infos: Galerie grenzART, 2020 Hollabrunn, Sparkasseg. 1, office@grenzart.org , www.grenzart.org , Öffnungszeiten: Do, Fr 15 bis 18 Uhr, Sa, So 10 bis 12 Uhr