Beatrix Kutschera, als Landschaftsmalerin und Abstrakte bekannt, überrascht mit einem Projekt, das wohl niemand von ihr erwartet hätte. In dem neuen, 16 Bilder umfassenden Zyklus stellt sie das Gesicht in den Mittelpunkt. Dabei handelt es sich nicht um Porträts im klassischen Stil: Kutscheras Herangehen ist kein psychologisches, ihr Interesse gilt nicht dem menschlichen Antlitz als Projektionsfläche von Gefühl, Ausdruck der Persönlichkeit oder Spiegelbild der Seele. Inspiriert von jeweils 2 zusammengestellten Unterlagen richtet sich ihr geschulter Blick auf die ästhetischen Qualitäten äußerlicher Merkmale wie Haartracht, Kleidung, Accessoires, Posen, Farben und formale Besonderheiten welcher Art immer. Der Bandbreite der bildnerischen Gestaltung entsprechend variieren auch die eingesetzten Techniken. Zu Aquarell, farbigen Tuschen und Acryl treten grafische Werkmittel wie Graphit, Kohle, Buntstift und verschiedene Kreiden. Und so wird aus 1+1 nicht 2, sondern es entsteht ein drittes Bild. Eben eine echte Kutschera. (Prof. Hadmar Lichtenwallner / Auszug)
Kunstraum am Berg 12, 3482 Gösing Am Wagram
Aussenderin: Beatrix Kutschera, www.atelier21.at , b.kutschera@atelier21.at