GELIEBTER FEIND „Malen mit Feuer“
Ausstellung im Haus der Kunst, Kaiser Franz Ring 7, 2500 Baden
Vernissage am Freitag, 18. November 2016, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 19.-27.11.2016
Öffnungszeiten Di – So 10-12 Uhr und 15-18 Uhr
Seit Jahren geht es Maestro Jörg Zaunbauer bei seinen Bildern immer wieder um Zerstörung und Wiederaufbau.
Für diese Ausstellung wurde ERSTMALIG mit Feuer gemalt. Mit der dafür speziell angefertigten feuerfesten Eisenstaffelei zeigt der Künstler Jörg Zaunbauer die ULTIMATIVE Zerstörung und gleichzeitig den künstlerischen Wiederaufbau seiner Bilder. Dies geschieht in demselben Augenblick und wird manchmal mit Acryl, Lackstiften oder Ölfarben komplementiert.
Man kann diese besondere Technik von Maestro Jörg Zaunbauer als Metapher für die derzeitige politische und wirtschaftliche Situation der verbrannten Erde in grausiger Art und Weise in Verbindung sehen.
In bewundernswerter Form zeigt uns der Maestro Jörg Zaunbauer eine sehr kreative und emotionelle Ausstellung mit spannendem Ausgang.
Jörg Zaunbauer fühlte sich schon von Kindesbeinen an zur Kreativität hingezogen. Dazu gehörte auch die Malerei. Zuerst als Autodidakt, später als Kunsttischlermeister und sozialkritischer Künstler. Diverse verschiedene Auslandsstudien, zum Beispiel in Brighton und Venedig, dienten der Weiterentwicklung. Jörg Zaunbauer hat seit 1980 immer wieder diverse erfolgreiche Ausstellungen in verschiedenen Städten.
Er malt in Zyklen mit verschiedenen Themen und ist daher von jeglicher Normalität weit entfernt. Er lässt sich in keine Schublade sperren oder in irgendein Schema pressen. Es gibt kaum einen anderen Menschen, der von seiner eigenen Kreativität so beherrscht wird, sodass diese von ihm bereits als Fluch empfunden wird. Er sucht stets die Grenzen seiner Fähigkeit, um Schritte über diese hinaus zu machen. Seine Malweise war nie glatt, ist grüblerisch verspielt und lässt sich nicht ästhetisierend vereinnahmen. Die Vielseitigkeit und malerische Vielfalt ist manchmal nicht auf den ersten Blick erkennbar und findet erst bei näherer Betrachtung ihren Raum.
Ob es sich um Skulpturmöbel oder um seine symbolistischen Bilder handelt, man erkennt seine Handschrift und auch seine Zerrissenheit. Seine Bilder sind unmittelbar und direkt, seine Bilderrahmen ausdrucksstark und einzigartig. Die bewusste Provokation der Darstellungen seiner künstlerischen Hervorbringungen ist als etwas Phänomenales zu bezeichnen. Man steckt die darstellende Thematik seiner Zyklen nicht ohne weiteres weg, wenn man sich darauf einlässt. Selbst seine Bilderrahmen sind ausdrucksstark und einzigartig und auf die jeweiligen Darstellungen angepasst. Sein Ziel ist es, seine Zeitgenossen zu Zeitgenüssen zu verhelfen, indem durch die Provokation seiner Bilder sowie der Texte über die Thematik diskutiert, philosophiert wird, man sich mit dieser auseinandersetzt, Fragen stellt und hinterfragt.
Aussender: Prof. Hans-Gerd Ramacher, Stadtgemeinde Baden, Leiter der Abteilung Kultur, Hauptplatz 2, 2500 Baden, Tel 02252/86 800-520, kultur@baden.gv.at