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Veranstaltungen und Festivals

J.S. Bach | Johannespassion

Am 18. März in Wr. Neustadt & 19. März in Tulln

Verrat und Liebe, Angst und Treue, Verzweiflung und Hoffnung: Mit der Johannespassion von Johann Sebastian Bach inszeniert Chorszene-Koordinator Heinz Ferlesch eines der dramatischsten Meisterwerke abendländischer Passionsmusik mit historischen Instrumenten und zwei stimmgewaltigen Projektchören an zwei Standorten:

Sa, 18. März 2017, Dom zu Wr. Neustadt, 18 Uhr
So, 19. März 2017, Stadtpfarrkirche Tulln, 18 Uhr

Im großen Jubiläumsjahr der Chorszene Niederösterreich 2015 wagten sich deren inhaltliche Koordinatoren Heinz Ferlesch und Gottfried Zawichowski mit der Aufführung von Carl Orffs Carmina Burana erstmals an ein Konzertprojekt heran, in dem 700 Sänger aus 33 Chören als ein gemeinsamer Klangkörper eingebunden waren. Nach demselben Vermittlungsprinzip – der Kombination aus Profis und Amateuren – ermöglicht das neue Jahresprojekt der Chorszene Niederösterreich auch ungeübteren Sängern die Partizipation an einem der größten Chororchesterwerke der europäischen Musikgeschichte sowie ein atemberaubendes Bühnenerlebnis.

300 Sänger aus 16 niederösterreichischen Chören stehen heuer im Dom zu Wiener Neustadt bzw. in der Stadtpfarrkirche Tulln mit namhaften Solisten, den Profimusikern von Barucco sowie dem Chor Ad Libitum bzw. Ad Libitum und dem a-cappella-chor tulln auf der Bühne. Besungen werden die großen Themen der Menschheit: Verrat und Liebe, Angst und Treue, Verzweiflung und Hoffnung – in der ersten und dramatischeren der beiden vollständig überlieferten oratorischen Passionen Johann Sebastian Bachs, der Johannespassion (uraufgeführt in Leipzig 1724).

Kennzeichnend für diesen Passions-Typus ist die Behandlung des Textes auf verschiedenen Ebenen: Der Evangelist (Tenor-Solist) ist objektiver Erzähler; mehrstimmige Chorstellen („Turba-Chöre“) kommentieren die biblische Passionsgeschichte in frei gedichteten Zwischentexten, während in den einstimmigen Chorälen das Volk zu Wort kommt, das über den Inhalt der Handlung reflektiert. „Ein von der Sprache und inneren Dramaturgie herrschaftliches Gesamtkunstwerk“, findet Heinz Ferlesch. „Als Dirigent reizt mich an der Passionsgeschichte, dass sie trotz ihres Alters Tagesaktualität besitzt. Sie ist ein in all ihrer Dramatik ein auskomponiertes, politisches Schauspiel – eine Metapher für die leidende Menschheit.“

Stimmen zum Projekt:
„Die Chorszene Niederösterreich als eine Marke der Volkskultur Niederösterreich bemüht sich um die Förderung des gemeinsamen Singens und die Qualitätsentwicklung in den vielfältigen Ausdrucksformen der Vokalmusik. Gezielte Schwerpunkte wie das Partizipieren an einem großen Projektchor und die Aufführung bedeutender Chororchesterwerke in der Öffentlichkeit sollen auch Ansporn für die alltägliche Arbeit im eigenen Chorverband sein. Wenn aus musikalischen Glücksmomenten die Bereitschaft für neue Herausforderungen erwächst, springt der Funke über – und wir geben diese Vorbildwirkung an künftige Sängergenerationen weiter. Welches Werk wäre dafür geeigneter als ein hochkarätiges Oratorium wie die Johannespassion von Johann Sebastian Bach, umgesetzt in einer der Barockzeit nachempfundenen Besetzung!“ Dorothea Draxler, Geschäftsführerin der Volkskultur Niederösterreich

„Wir von der Chorszene Niederösterreich versuchen, die Möglichkeit für Sängerinnen und Sänger zu schaffen, aktiv an großen Chorprojekten teilzunehmen. Wir erhoffen uns, dass jede und jeder einzelne beseelt nach Hause geht und diese Begeisterung in den eigenen Chor trägt, damit das Singen in einer Chorgemeinschaft weiterhin Attraktivität hat und sich weiterentwickelt.“ Gottfried Zawichowski, Koordinator der Chorszene Niederösterreich

„Wenn man als Laie mit trockener Kehle und Anspannung auf den Auftritt in einem großen Projektchor wartet, ist das ein Erlebnis, das man nicht vergisst. So eine Erfahrung wollte ich meinem Chor auch ermöglichen.“ Brigitte Helm, Chorleiterin Gesangsensemble der Pfarre Ybbsitz

„Die Abwechslung vom Alltagsgeschäft und Teil von etwas Größerem zu sein waren unsere Hauptmotive, mitzumachen!“ Karin Gruber, Chorleiterin Singgemeinschaft Rohr am Gebirge

„Wir haben zwar Oratorien-Erfahrung, die Johannespassion ist aber ein größeres Kaliber. Da lernen nicht nur die Sängerinnen und Sänger, sondern auch der Chorleiter noch etwas dazu.“ Otto Schandl, Chorleiter Motettenchor Herzogenburg

Factbox: J.S. Bach | Johannespassion:
Sa, 18. März 2017, Dom zu Wr. Neustadt, 18 Uhr
So, 19. März 2017, Stadtpfarrkirche Tulln, 18 Uhr

Ein Konzertprojekt der Chorszene NÖ mit:
Chor Ad Libitum, a-cappella-chor tulln, Kirchenchor Weißenkirchen/Perschling, Singkreis Felixdorf, Kirchenchor Lanzenkirchen, Wöllersdorfer SingArt, Kirchenchor Muthmannsdorf, Singgemeinschaft Rohr/Gebirge, Vocalensemble Intermezzo Alland, E-Chor Baden, Gesangsensemble der Pfarre Ybbsitz, Kirchenchor Weitra, Gesang- und Orchesterverein Gföhl, Vokal Ensemble Tulln, Tullner Gesangverein La Musica, Chor der Pfarre Pottenbrunn, Motettenchor Herzogenburg, Originalklangensemble Barucco
Solisten: Daniel Johannsen (Evangelist, Arien), Daniel Ochoa (Jesus), Elisabeth Wimmer (Sopran), Oskar Verhaar (Altus), Matthias Helm (Bass)
Künstlerische Leitung: Heinz Ferlesch

Karten: EUR 25,00 | EUR 15,00 ermäßigt - freie Platzwahl |Einlass: 17.30 Uhr

Vorverkaufsstellen:
Volkskultur | Buchhandlung der Regionen, Donaulände 56, 3504 Krems-Stein
Volkskultur | Handwerk der Regionen, Ludwig-von-Köchel-Platz 1, 3504 Krems-Stein

Reservierungen bei der Chorszene NÖ unter: Tel 02732/85 015, chorszene@volkskulturnoe.at , www.chorszenenoe.at

Aussender: Doris Zizala - Volkskultur Niederösterreich, doris.zizala@volkskulturnoe.at

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