Potenziale zeitgenössischer Kunst und Kultur am Land
Kulturarbeit im ländlichen Raum war seit jeher ein zentrales Tätigkeitsfeld der TKI – Tiroler Kulturinitiativen. Aus diesem Grund organisiert die Interessenvertretung von über 130 Kulturinitiativen in Tirol am Freitag, den 31. März 2017, von 14.00 bis 19.30 Uhr in der Werkstätte Wattens das Symposium „Kultur im Dorf – Dorfkultur“.
Die Veranstaltung lenkt den Blick auf die Potenziale zeitgenössischer Kunst und Kultur im ländlichen Raum. Sie lädt zur Auseinandersetzung ein, eröffnet Handlungsperspektiven und setzt positive Ausrufzeichen für kulturelle Vielfalt. Ein spannender Mix aus Impulsvortrag, Präsentation außergewöhnlicher Kulturbeispiele in ländlichen Regionen, Podiumsdiskussion und Themen-Tisch-Diskussion soll dazu anregen, einen konstruktiven Begegnungs- und Kommunikationsraum zu schaffen.
Als Impulsredner konnte Martin Fritz gewonnen werden, Rektor der Merz Akademie in Stuttgart und ehemaliger Leiter des Festivals der Regionen in Oberösterreich. Er spricht über Potenziale und Grenzen von Kunst und Regionalentwicklung und fokussiert dabei auf eine Kunst, die – gemeinsam mit anderen – öffentliche Räume und Kommunikation schafft, um zur Entwicklung von Orten etwas beizutragen. Elisabeth Schimana erzählt in einer Kurzpräsentation vom Kunstprojekt „ein dorf tut nichts“, das gemeinsam mit den DorfbewohnerInnen der Frage nachging, was es eigentlich heißt, nichts zu tun. Dietmar Nigsch, der Kurator des biennalen Festivals „Walserherbst“ in Vorarlberg, berichtet, wie ein ganzes Tal Raum für vielfältige Impulse sein kann. Moderiert von Aliette Dörflinger, Expertin für Kunst- und Kreativwirtschaft, geben viele weitere ReferentInnen Einblicke in unterschiedliche Ansätze für verbindende Kunst- und Kulturarbeit im ländlichen Raum.
Das Symposium richtet sich an politische EntscheidungsträgerInnen, Kunst- und Kulturschaffende, AkteurInnen in Gemeinden und QuerdenkerInnen. Es will zusammenbringen, Verständnis und Dialog fördern und inspirieren – für Zusammenarbeit und gelungene Zukunftsgeschichten in der Tiroler Kulturlandschaft.
Anmeldung
Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Aufgrund der begrenzten Raumkapazität bitten wir um verbindliche Anmeldung bis Freitag, den 24. März 2017, per E-Mail an office@tki.at.
Weiterführende Infos http://www.tki.at/workshopstermine/symposium.html
Aussender / Kontakt für Rückfragen: Helene Schnitzer und Alexander Erler, TKI – Tiroler Kulturinitiativen, 0512 586781, office@tki.at