Anfang der 1950er-Jahre: auf der Flucht vor Stalins Geheimpolizei versteckt sich der junge Fechter Endel als Sportlehrer in einem kleinen Küstenstädtchen in Estland. Er unterrichtet die Kinder im Fechten – ungeachtet aller Probleme mit den kommunistischen Bürokraten und den misstrauischen Kollegen. Im Umgang mit den Kindern, die durch den Krieg meist vaterlos und verängstigt sind, findet Endel seine innere Berufung und wird für die Kinder zu einem Vorbild und Vaterersatz. Auch die junge Lehrerin Kadri sieht in Endel mehr als einen Kollegen. Als die Kinder an einem Fecht-Wettbewerb in Leningrad teilnehmen wollen, muss Endel sich entscheiden: Soll er dem Wunsch der Kinder nachkommen und dabei riskieren, verhaftet zu werden oder ihre Hoffnungen und Träume enttäuschen?
Die Geschichte ist angelehnt an das wahre Schicksal des estnischen Fechters Endel Nelis. Der Film war der finnische Beitrag im Bewerb um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film. Regie: Klaus Harö, Finnland, Estland, Deutschland, 2015, 90 Min., in Zusammenarbeit mit EUXXL Die Reihe
Mittwoch, 5. April, 20 Uhr, Ort: Saal im Schloss Wolkersdorf, Eintritt: 6,- Euro, 5,- für Mitglieder, Reservierungen unter: info@forumwolkersdorf.net oder über www.forumwolkersdorf.at
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