Eisenstraße. Auf Initiative von Mag. Hans Döller aus Wien und Prof. Günter Peter aus Scheibbs arbeitet der armenische Künstler Hrachya Vardanyan bis Ende Juni im Töpperschloss Neubruck (Scheibbs, ‚St. Anton an der Jeßnitz) als „Artist in Residence“. Am vergangenen Montag traf der junge Armenier in Neubruck ein, seinen Aufenthalt stellt er unter das Motto „crossing spaces“. „Meine hier entstehenden Bilder werden sich mit der Begegnung unserer beiden Welten Österreich und Armenien auseinandersetzen und die Landschaft rund um das Töpperschloss aufgreifen“, erklärt Hrachya Vardanyan.
Dass er gerade im Bezirk Scheibbs seine künstlerischen Zelte aufschlägt, ist kein Zufall. „Günter Peter machte durch seinen unermüdlichen Einsatz viele Menschen mit der Geschichte, Kultur und den oft sehr schwierigen Lebensumständen der Menschen in Armenien vertraut. Scheibbs ist, wenn man so will, der österreichische Kulminationspunkt dieser beiden Welten“, betont Förderer Mag. Hans Döller.
Eisenstraße-Projektmanager Joseph Hofmarcher ist vor Ort Ansprechpartner für den armenischen Künstler. So ergaben sich gleich in den ersten Tagen des Aufenthalts Begegnungen mit den Coworkern und Ansiedlern in Neubruck.
Am Mittwoch, 14. Juni, zeigt Hrachya Vardanyan seine Werke im Rahmen einer Vernissage im Töpperschloss, musikalisch umrahmt von der Gruppe „Armenian Spirit“ und der international bekannten armenischen Sängerin Rita Movsessian-Garlock. Sie trat bereits in Scheibbs bei einem Benefizkonzert auf.
Die Bilder von Hrachya Vardanyan sind von 15. bis 25. Juni, jeweils von Donnerstag bis Sonntag (14 bis 20 Uhr), im Töpperschloss Neubruck zu besichtigen.
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