Begrüßung: Christine Todt
Einführung: Uta Maria Langer
Eröffnung: Prof. Thomas Jorda
Kuratorinnen: Dagmar Stelzer und Brigitte Weiler
Dauer der Ausstellung: 28. April – 14. Mai 2017
Finnisage: 14. Mai 2017 um 16 Uhr mit Künstlerführung
Teilnehmer: Ingrid Biberschick - Titiretto, Andrea Edler, Traude Haslauer, Uta Maria Langer, Inge Leonhartsberger, Martina Montecuccoli, Wanda Mühlgassner, Ilse Nentwich, Dagmar Stelzer, Christine Todt, Brigitte Weiler, Brigitte Weißenbacher, Gast: Edith Richter
Seit Anbeginn den Lebensraum teilend ist das Verhältnis des Menschen zu seinen Mitlebewesen ein ambivalentes, eingebettet in historische und kulturelle Gegebenheiten. So war zum Beispiel die Jagd eine feudale Freizeitbeschäftigung; ebenso waren und sind Tiere Opfergaben und Symbole für göttliche Verehrung.
Die Beziehung Mensch und Tier heute könnte widersprüchlicher kaum sein – ein Extrem zwischen Zuneigung und Tötung. Das verhätschelte Haustier als Sozialpartner einerseits und unter oft grausamen Bedingungen gehaltene Nutztiere andererseits. Auch ist die wirtschaftliche Gewinnsucht weitgehend ungebremst, wie unter anderem an der Ausbeutung der Meere ersichtlich ist, die ein beängstigendes Ausmaß erreicht hat.
In den letzten Jahren beginnen langsam – dank Tier- und Umweltschutz – Verständnis, Toleranz und Verantwortung zu greifen. Auch wächst das Bewusstsein, dass Mensch und Tier evolutionsbiologisch doch sehr viel verbindet.
Die Ausstellung zeigt die längst überfällige Aufarbeitung eines komplexen Themas auf künstlerischer Ebene.
Aussender: Elfriede Friesenbichler, kunstaspekt, Tel 0699/11 512 032, elfriede.friesenbichler@kabsi.at