ins IRONIMUS Kabinett des KARIKATURMUSEUM KREMS
Die charakteristischen Stereotypen der wilhelminischen Kaiserzeit wurden von Eduard Thöny im Simplicissimus als Karikaturen auf über 3.000 Blättern in der Zeit von 1896, dem Gründungsjahr des ersten politisch-deutschen Satireblattes, bis 1944 dargestellt. Das Blatt widmet sich den sozialpolitischen Themen vor, während und nach den beiden Weltkriegen. Ein Großteil dieser Grafiken ist verloren gegangen, dennoch konnte zum 150. Geburtstag des Karikaturisten, aus den zwei wichtigsten Privatbeständen, der Enkelin Dagmar von Kessel in München sowie der Sammlung Michael Seeber in Sterzing, eine Ausstellung in Thönys Heimat Brixen zusammengestellt werden. In reduziertem Umfang wird diese Ausstellung von 14. Mai bis 10. September 2017 im IRONIMUS Kabinett des KARIKATURMUSEUM KREMS zu sehen sein. Die Kuratoren Gustav Peichl und Hans Haider zeichnen für die Gestaltung der Werkschau verantwortlich.
PROGRAMM
9.30 Uhr: Pressefrühstück im IRONIMUS KABINETT des KARIKATURMUSEUM KREMS
11.00 Uhr: Eröffnung
Begrüßung: Gottfried Gusenbauer, Künstlerischer Direktor KARIKATURMUSEUM KREMS
Hans Haider, Kurator der Ausstellung
Dagmar von Kessel, Enkelin des Künstlers
Michael Seeber, Kunstsammler
Eröffnung: Landesrätin Barbara Schwarz, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Podiumsdiskussion: „Die Bedeutung der politischen Karikatur“
Moderation: Peter Rabl
Diskussionsteilnehmer: Erhard Busek, Josef Cap, Peter Pilz, Guido Tartarotti
Aussender: Sonja Engelmann, Sonja.Engelmann@kunstmeile.at