„Mittendrin“ Ausstellung von Christine Krapfenbauer Cermak
Vernissage am 20. Mai, 19.30 Uhr
Sie setzt Acrylfarbe dünnflüssig wie im Aquarell ein. Durch Übermalen zahlreicher durchscheinender Schichten unter Einbeziehung weiterer Materialien wie Sand, Kreiden und Rötel entstehen flimmernde Farbwelten. Unerwartete Reaktionen an den Kontaktflächen von Kreide und Acrylfarbe bezieht sie in die Komposition ein und verwendet sie gleichsam als Ausgangspunkt neuer Einzelheiten. Malerisches und Grafisches wird zusammengeführt, selbst der Pinsel wird als Stift verstanden. Ihre Themen sind die scheinbar kleinen Dinge ihres Lebensumfeldes. Die Weinviertler Landschaft mit den weiten Flächen und dunklen Baumgruppen an den Horizont abschließenden Hügelketten können sie ebenso beschäftigen, wie die charakteristischen Gebäude der Region.
Abstraktion erreicht sie durch Reduktion. Erfahrenes und Bekanntes wird vereinfacht, bis symbolhafte Kürzel erarbeitet sind. Durch rhythmisches Aneinanderreihen schafft sie eine neue Bedeutung. Zugleich verweist ihre Malerei oft auf Dahinterliegendes, in die Vergangenheit Weisendes. Aufgebrochene Farbschichten öffnen sich zu einer weiteren räumlichen und zeitlichen Dimension. Figurengruppen als kollektive Erfahrungen der Gemeinschaft bilden eine zusätzliche Ebene und ergänzen konzepthaft das Offensichtliche.
„Gute Geister“ Komödie von Pam Valentine
Premiere am 20. Mai, 20 Uhr
Der berühmte Krimitautor Jack Cameron ist gemeinsam mit seiner Frau Susie tödlich verunglückt. Nachdem den beiden der Zutritt in den Himmel verweigert wurde, geistern sie durch ihr früheres Domizil. Durch ihren boshaften Spuk treiben sie den Makler Mark Webster zur Verzweiflung und vertreiben jeden potentiellen Mieter des Hauses. Sie legen keinen gesteigerten Wert auf irgendwelche Mitbewohner.
Aber dann interessieren sich der junge Autor Simon Willis und seine schwangere Frau Flic für das Haus. Jack und Susie fühlen sich für das junge Paar verantwortlich. Simon und Flic ziehen ein – und das unvermeidbar turbulente Chaos in der ungewöhnlichen „Wohngemeinschaft” beginnt …
Wer jemals in einer Wohngemeinschaft gelebt hat, weiß was es bedeutet, mit jemandem zusammenleben zu müssen. Da sind oft die Dinge nicht an dem Platz, an dem sie sein sollten - wo man sie sucht. Das eigene Ordnungsempfinden ist permanent gestört. Man kommt sich ständig ins Gehege. Die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden, erweist sich meist als äußerst schwierig. Das trifft auf das Zusammenleben lebendiger Menschen zu. Das gilt aber umso mehr, wenn man das Gefühl hat, man ist im eigenen Heim von Geistern umgeben
Ort: Theaterstadl 2042 Guntersdorf, Bahnstr. 201, weitere Termine: www.tww.at
Aussender / Infos: TWW Theater Westliches Weinviertel, Tel 02951/29 09 (Di 14.30-18.30, Do 8.30-11.30), www.tww.at