Karl Markovics, Rezitation
Polina Charnetckaia, Klavier
Am 28. Mai stehen „Geschöpfe der Dunkelheit“ im Rampenlicht. Der Schauspieler Karl Markovics widmet sich ihnen genüsslich, elektrisierend. Er liest aus den „Nachtstücken“ des romantischen „Kautzes“ Ernst Theodor Amadeus Hoffmann. Markovics gießt mit Ironie die „Blumen des Bösen“ von Charles Baudelaire und schaut in die schaurig-schöne, diese faszinierende Ecke von Edgar Allan Poe. Nächtliche, tief schwarze Abgründe tun sich auf.
Vor diesen machten auch Maurice Ravel und Robert Schumann nicht halt. Im Gegenteil, sie vertonten „den Kick“. Und diesem gibt sich die junge Moskauer Pianistin Paulina Charnetkaia mit hochvirtuoser Leidenschaft hin. Anders sind Maurice Ravels drei Vertonungen aus Aloysius Bertrands Gedichtsammlung „Gaspard de la nuit“ auch gar nicht zu bewältigen. „Ondine“, „Le Gibet“ und „Scarbo“ schmiegen sich an die „Geschöpfe der Dunkelheit“.
Robert Schumanns „Geistervariationen“, seine letzte Komposition vor seinem Aufenthalt in der Nervenheilanstalt Bonn-Endenich, drohten ihn in der Erinnerung Clara Schumanns „in die Hölle zu werfen“: ein Thema mit Variationen. Zu Tränen gerührt die Lauschende, huschendes Es-Dur. Weitere Infos: www.klangraeume.at
Aussender: Johanna Zugmann, MA, Presse, johanna.zugmann@klangraeume.at