Baratti heißt heute ein Badestrand bei Populonia - Porto Baratti war es im alten Etrurien. Seit dem 8. Jahrhundert v.Chr. wurde dort Eisenerz zu Metall verarbeitet, die kegelförmigen Schmelzöfen brannten Tag und Nacht. Das Abfallmaterial Schlacke bildete große Halden. Diese Halden waren derart umfangreich, dass sie während des Zweiten Weltkrieges erneut verhüttet wurden, wodurch unter den abgebauten Bergen Schlacke etruskische Gräber zum Vorschein kamen. Der Sand des Baratti-Badestrandes ist dunkelbraun bis schwarz, voll mit Schwermetallen aus weit zurückliegenden Zeiten …!
2013, 2015 und zuletzt im April 2017 war ich in Italien unterwegs von einer etruskischen Fundstätte zur anderen, in schnellen Skizzen habe ich für mich wichtige Motive festgehalten und überall Erde - in Baratti den schwarzen Sand - gesammelt. Im Atelier sind dann daraus Bilder entstanden, die ich heuer unter dem Titel "Etruskische Metamorphosen" ausstelle.
Besichtigung bis 2. Juli nach tel. Vereinbarung 0664/637 33 72
Alte Ordination, Bahnhofstr. 16, 3462 Absdorf, www.irena-racek.at
Weiterer Termin: 4. - 6. August beim Viertelfestival NÖ – Weinviertel 2017, Projekt „Hauptplatzgalerie“ in 3714 Sitzendorf/Schmida, Hauptplatz 6
Aussenderin: Hannelore Pichler, Bahnhofstraße 16, 3462 Absdorf, Tel 02278/71 000, 0664/637 33 72, die.pichlers1@aon.at