2. Stock der Eisenberger Fabrik, Litschauerstr. 23, 3950 Gmu?nd
Kriminalroman
anlässlich der Finissage der Ausstellung „Wolfgang Böhm – Induktionsschleifen“
Es liest der Autor, mit musikalischer Gestaltung durch Nikolai Tunkowitsch.
Kaltviertel: Frieda Prohaska, Journalistin beim Wochenmagazin opinion, ist schwanger. Nur blöd, dass das Kind nicht von ihrem Lebensgefährten Leo stammt, sondern das Ergebnis eines One-Night-Stands ist. Um sich daru?ber klar zu werden, wie sie mit der Situation umgehen soll, zieht sich Frieda in ihr Elternhaus nach Penzdorf, eine Waldviertler Gemeinde, zuru?ck. Dort herrscht gerade Krieg: Bu?rgermeister Kastner will einen Windpark errichten lassen, doch die Bu?rgerinitiative von Gottfried Gerstl kämpft mit allen Mitteln dagegen an. Als in der Gudenushöhle eine nackte Männerleiche gefunden wird, beginnen Chefinspektor Wabitsch und seine Kollegin Schweighofer vom LKA ihre Ermittlungen. Nach dem Selbstmord eines Verdächtigen scheint der Fall geklärt zu sein. Doch dann erhält Frieda unerwartete Post aus dem hohen Norden …
Eintritt frei!
Franz Kabelka
geboren 1954 in Linz, aufgewachsen in Arbing und Steyr (OÖ), Studium der Germanistik und Anglistik in Salzburg und Dublin, lebt und arbeitet seit 1981 als Lehrer und freier Schriftsteller in Feldkirch (Vorarlberg). Verheiratet und Vater zweier Töchter. 1. Preis beim Prosapreis Brixen-Hall 2003, mehrfacher Stipendiat der österreichischen Bundesregierung und der Länder Oberösterreich und Vorarlberg. Autor von Kriminalromanen, Kurzgeschichten, Gedichten und Beiträgen für den ORF. Mitglied der GAV, von Literatur Vorarlberg und krimiautoren.at Buchveröffentlichungen: Schneller als Instant Coffee. Gedichte (1996) Heimkehr. Kriminalroman (2004) Auszeit. Reflexe und Reflexionen auf Chios (2005) Letzte Herberge. Kriminalroman (2006) Dünne Haut. Kriminalroman (2008) Jemand anders. Kriminalroman (2011) Die Muschel. Geschichten von Reisen und Zeitreisen (2013) Gesundes Gift. Roman
Wolfgang Böhm
wurde am 23. November 1946 in Wien geboren, besuchte von 1962 bis 1966 die Höhere Graphische Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt in Wien und studierte von 1966 bis 1971 an der Akademie der bildenden Ku?nste Wien. 1978 bis 1983 sowie 1986 und 1993 hielt er sich in in Sri Lanka auf und 1990 sowie 1994 absolvierte er Arbeits- bzw. Studienreisen nach Indien.
1971 Theodor Körner Preis, 1981 Förderungspreis fu?r bildende Kunst des Landes Niederösterreich,
1982 Förderungspreis fu?r bildende Kunst der Stadt Wien und 1983 Anton Faistauer Preis fu?r Malerei des Landes Salzburg.
Lebt und arbeitet im nördlichen Waldviertel, NÖ.
„Wolfgang Böhm schöpft aus Bereichen, die hinter dem Schein liegen. Seine Kunst entstammt dem Nichtmateriellen. Sie entwickelt sich aus dem Geistigen. Böhms Malerei entspringt meditativen Akten. Im Malvorgang selbst entdeckt der Ku?nstler die Struktur der Kreativität. Malen wird zum Erkenntnisprozess, zur Reflexion schöpferischer Erfahrung.
[…] Böhms wuchernde Abstraktionen funktionieren aber auch im Sinn eines explorativen Rohrschachtests. Bildinhalte, die der Betrachter zu entdecken vermeint, sind bloß Vernetzungen des Betrachters selbst. Erkennt jener diese Funktion, erlebt er einen Teil von sich selbst. Böhm steht dem Buddhismus nahe, insbesondere der Spielform des Zen. Die Erkenntnistechniken des Zen, die Entkonditionierung der Einbildung, ähneln der Böhm’schen Vorgangsweise. Er zielt hin auf eine Wandlung des Gegenständlichen ins Geistige.“ (Franz Krahberger)
Nikolai Tunkowitsch
Geboren 1985 in Wien und mit 15 Jahren an der Musikuniversität Wien aufgenommen.
Nach ersten Theatererfahrungen im „Wiener Lustspielhaus“ folgten Engagements am Wiener Burgtheater und am Theater in der Josefstadt.
Seit 2008 ist er Mitglied der Musicbanda Franui, spielt bei den „Neuen Wiener Concert Schrammeln“ und der Grazer Band „Mischwerk“.
Zahlreiche Konzerte im In - und Ausland absolvierte (u.a. bei den Bregenzer Festspielen, Konzerthaus Wien, Porgy & Bess, Konzerthaus Berlin, Philharmonie Luxembourg,Glatt &Verkehrt Krems, Radiokulturhaus Wien, Festival „Nuits de Fourvière“ in Lyon, Tiroler Festspiele Erl, Salzburger Festspiele ...)
ARGE die fabrik fu?r Literatur, Kunst, Musik, Buch- & Druckkunst Litschauerstr. 23 A-3950 Gmu?nd
Verlag Bibliothek der Provinz, Großwolfgers 29, 3970 Weitra, Tel 02856/37 94 www.bibliothekderprovinz.at
Aussender: Wolfgang Böhm, boehm01@aon.at