Ort: Galerie Ewigkeitsgasse, Thelemangasse 6, 1170 Wien
Pre-Opening: 17. Oktober 2017, 19 Uhr
im Rahmen des Berliner-Wiener Projekts Memories, mit Doron Rabinovici
Vernissage: 21. Oktober 2017, 19 Uhr
Ausstellungs-Eröffnung und Leseperformance "Zukünftige Erinnerungen"
mit Stefania Zorzi und Norbert Mayerhofer
in dt. und italienischer Sprache
mit musikalischer Live-Unterstützung von Herbert Lacina
Ausstellungsdauer: 21. Oktober - 3. November 2017
Freier Eintritt
zur Ausstellung:
Die Galerie Ewigkeitsgasse zeigt genau zweieinhalb Jahre nach dem Todestag des weltberühmten Wieners Frederic Morton (Fritz Mandelbaum), im ehemaligen Wohnhaus seiner Familie die neue Ausstellung von Stefania ZORZI zum Thema "Memories".
Der Titel nimmt das Fazit vorweg: Das Leben ist... "Wie ein steter Fluß".
Umso überraschender die zeitgenössischen Interpretationen der jungen, Italienisch-Österreichischen Künstlerin. Erdachte und reale "Erinnerungen", aktuelle Ausschnitte ihrer Foto- und Video-Arbeiten aus verschiedenen Serien.
Da erzählt die alte Großmutter anhand von Friedhofsfotos über Menschen, die früher in ihrem Dorf gelebt haben. In "L'attesa" treffen einander Vergangenheit und Gegenwart wie Geister auf der Suche nach Hoffnung. Ein Durchwandern des alten Hauses lässt Kindheit wieder aufleben und Zukunft finden. Lebensräume entleeren und füllen sich mit wechselnden Empfindungen, Anwesenheit und Abwesenheit ; inklusive einer zweisprachigen Leseperformance "Memories of tomorrow", die künftige Erinnerungen vorwegnimmt. Nur wenige Dinge haben Bestand und auch Erinnerungen verändern sich...
Die zeitgemäßen Visionen sind einfühlsam, berührend und zugleich spannend.
Erinnerung und Fiktion, Legende und erlebtes Leben verschmelzen in Stefania Zorzis Arbeiten zu einer makellosen Einheit.
Wie sang schon Leo Ferré in seinem berühmten Chanson "Avec le temps?":
"Du weißt, mit der Zeit, du weißt ..."
Es ist auch eine Ausstellung über das Warten und wie Dinge früher oder später verschwinden... Wenn wir uns nicht bewegen um etwas zu ändern, wenn wir zu viel Angst haben und wenn die Zeit vergeht und nichts sich ändert. Und über die Hoffnung, dass nicht alles verschwunden sein muss ...Vielleicht kann Erinnerung helfen.
Zur Künstlerin:
Stefania Zorzi geboren in Gavardo (BS) im Jahr 1985 promovierte sie 2010 in Visual Arts an der LABA Academy of Brescia. 2012 hatte sie ihre erste Einzelausstellung in der Galerie MIMESIS, gefolgt von vielen anderen, beispielsweise "Fragile", im InStudio, Brescia (2015), und "Hyle" am Mouv 'Space in Turin (2016). Neben einer großen Zahl von Beteiligungen an Gruppenausstellungen in Italien waren ihre Arbeiten auch in Brasilien, Deutschland, Österreich, Polen, Serbien, Slowenien, Ungarn und Spanien zu sehen. Heute kaufen und sammeln Museen ihre Arbeiten, wie 2015 die COLLEZIONE ARTE CONTEMPORANEA im Palazzo Bertazzoli, Bagnolo Mella, Brescia, gefolgt 2016 vom MUSEO RONCO di Gussago und dem ARCHIVIO NAZIONALE DELL'AUTORITRATTO, MUSNIF in Senigallia.
Sie lebt und arbeitet heute in Italien (BS) und Österreich (NÖ).
Aussender: NM-Pressedienst, Mag. Norbert Mayerhofer, Abt Karl-Straße 218, 2041 Wullersdorf (Weinviertel), Tel 0699/125 98 120, mayerhofer.art@gmail.com