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Niederösterreichische Landeskorrespondenz

Resümee Niederösterreichische Landesausstellung 2017

LH Mikl-Leitner: Rund 35 Mio. Euro netto an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung

230 Arbeitsplätze in der Region gesichert bzw. geschaffen

Das Südliche Waldviertel stand heuer mit der Ausstellung „Alles was Recht ist“ ganz im Zeichen der Niederösterreichischen Landesausstellung 2017 und begeisterte an 226 Ausstellungstagen 228.501 Besucherinnen und Besucher.

„Die Niederösterreichische Landesausstellung setzt als zentrales Vorzeigeelement unseres Kulturlandes wichtige Impulse“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner. „Mit dem Ziel die Lebensqualität einer Region langfristig zu sichern, werden nachhaltige Investitionen in der jeweiligen Ausstellungsregion getätigt, um über das Ausstellungsjahr hinaus die Region zu stärken, wirtschaftlich und in ihrem Selbstbewusstsein. Für die Bevölkerung rückt die Identifikation und die Begeisterung in den Vordergrund und gleichzeitig werden die regionalen Besonderheiten für Gäste erlebbar gemacht. Das Interesse an den Fundamenten unserer Demokratie und unseres Rechtsstaates war beeindruckend. Die Landesausstellung hat rund 35 Millionen Euro netto an zusätzlicher regionaler Wertschöpfung ausgelöst. Zusätzlich wurden 230 Arbeitsplätze in der Region gesichert bzw. geschaffen“, so Mikl-Leitner.

Ein besonderes Anliegen war es, mittels universellem Design die Niederösterreichische Landesausstellung für alle Menschen erlebbar zu machen. Barrierefreies Design wurde in sämtlichen Bereichen eingeplant – sowohl auf physischer als auch auf inhaltlicher Ebene.

„Ich freue mich sehr, dass wir den Inklusionsgedanken in sämtlichen Bereichen einbezogen haben. Wie nehmen hier eine wichtige gesellschaftliche Vorreiterrolle ein und gewährleisten die Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen und kulturellen Leben“, betont Geschäftsführer Guido Wirth.

Die Generalsanierung des Schlosses Pöggstall ließ die Wertigkeit und dessen kulturelle Bedeutung neu schreiben und deutlich heben. Die Restaurierung sicherte nun den Erhalt des wichtigen Kulturguts für die nächsten Generationen und wird in seiner Nachnutzung zum Treffpunkt der Region und zu einem kulturellen Zentrum für seine Gäste.

Durch den geplanten Einzug des Gemeindeamtes der Marktgemeinde Pöggstall und der Musikschule Südliches Waldviertel sowie mit der im Frühjahr 2017 im Zuge der Landesausstellung neu geschaffenen Gastronomie spielt Schloss Pöggstall auch weiterhin eine zentrale Rolle in der Region.

Den Erkenntnissen von Bauforschung und Besitzgeschichte widmete sich die Sonderausstellung „Schloss Pöggstall – zwischen Region und Kaiserhof“, welche als Dauerausstellung im Rondell erhalten bleibt. Weiteres werden die rechtsgeschichtliche Sammlung des Landes Niederösterreich, die Sammlung Traunfellner und wechselnde Ausstellungen des NÖ Dokumentationszentrums für moderne Kunst ab 2018 in den Räumlichkeiten des Schlosses präsentiert.

Nähere Informationen: Niederösterreichische Landesausstellungen, Pressesprecher Klaus Kerstinger, Telefon 02742/90 80 46-652, E-Mail klaus.kerstinger@noe-landesausstellung.at , www.noe-landesausstellung.at .

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