(Kremayr & Scheriau)
Schnitzler wird bis heute als der Dichter literarischer Grazie und unverbindlicher Erotik betrachtet. In Wirklichkeit zeigt sich bereits in seinen frühen Dramen beißende Sozialkritik an der bürgerlichen Doppelmoral seiner Zeit und an der Ausbeutung junger Frauen. (…) Max Haberich hat an der Universität Cambridge über Schnitzler promoviert, hat die Quellen dort und im Literaturarchiv Marbach durchforstet, vor allem auch jene, die in den bisherigen Schnitzler-Biografien noch nicht berücksichtigt werden konnten. (…) Dadurch ist es Max Haberich möglich, den Jahrhundert-Autor in einem völlig neuen Licht zu zeigen: als sozialkritischen Autor, der sich über Jahrzehnte mit seiner jüdischen Herkunft auseinandersetzte und mit messerscharfer Beobachtung den stetig zunehmenden Antisemitismus in den Blick nahm. (Verlag)
Bettina Rossbacher liest Arthur Schnitzler,
Moderation und Gespräch mit dem Autor: Ursula Ebel
Eintritt frei
Österreichische Gesellschaft für Literatur, Herrengasse 5, 1010 Wien
Tel 01/533 8159 oder 01/533 0864
Die Veranstaltungsräumlichkeiten sind leider NICHT BARRIEREFREI erreichbar.
Aussender / Infos: Bettina Rossbacher, Sprecherin & Rezitatorin, stimme@bettinarossbacher.com , www.BettinaRossbacher.com